Albumcheck | Six String Call von Barbara Lahr

Barbara Lahr läutet mit dem Song „Six String Call“ sogleich ihr gleichnamiges neues Album ein, welches am 30. März erschienen ist. Es ist das vierte Album der Multi-Instrumentalistin und eines der schönsten Werke ihres künstlerischen Daseins. 

„Um alles in der Welt wollte ich Musik machen. Das war vor dreissig Jahren und ich bin immer noch infiziert.“ erzählt die geborene Kaiserslauterin. Bekannt wurde die Künstlerin mit der Band De Phazz. Barbara Lahr verfügt über ausreichend Talent und  macht nicht nur in Musik sondern auch in Film. Von zahlreichen Erfahrungen kann die Sängerin also nur provitieren, was sie selbstverständlich auf ihrem Werk „Six String Call“ tatkräftig unter Beweis stellt.

Zusammen mit Bernhard Sperrfechter an der Gitarre und Erwin Ditzner an den Drums verkroch sich Lahr ins Studio. Dabei stand sie selbst wieder am Bass. Produziert wurde das Album von Marco Schneider. Musikalisch bietet der Longplayer eine musikalische Rundreise in die Welt des Pops, des Chansons oder auch des gewitzten Jazz. Kleine Songperlen überzeugen den Zuhörer schon während des ersten Hörwaschganges. Schnuckelig weich ertönen epische Melodien, die in sich, trotz der stilistischen Höhepunkte, immer in einem Raum der Ruhe befinden.

Dabei kommt das Werk ohne überzogene elektronische Elemente aus und besticht mit seiner melodiösen Einfachheit. Die wohlwollende Atmosphäre mit inbegriffen. „Six String call“ ist ein Werk, welches man genießen muss.

 

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