Albumcheck | Not looking back von Joana Zimmer

Die blinde Sängerin Joana Zimmer wird hierzulande als die deutsche Antwort auf Celine Dion betrachtet. Mit ihrem sechsten Studioalbum „Not looking back“, welches bereits am 09. März auf Edel Records erschienen ist, zieht die Sängerin ein erstes musikalisches Resumee über sieben erfolgreiche Jahre als Künstlerin. 

Ihr neues Werk „Not looking back“ vereint neben ihren größten Hits ebenso neue Tracks. Give a little bit of love and you get it back“, singt Joana Zimmer in ihrem Hit „I believe“ – eine Zeile, die auch auf die Karriere der 29jährigen zutrifft. Seit sie 2005 ganz Europa mit ihrer einmaligen Stimme begeisterte, zählt sie zu Deutschlands beliebtesten und erfolgreichsten Sängerinnen.

Das neue Album „Not looking back“ präsentiert sich mit vielen Highlights, wie den Power-Balladen „Always love, Joana“, „Dreaming people“ und einem Tribut an ihr Idol Barbra Streisand: „Papa, can you hear me“. Joana Zimmer kann mit toller Stimme  überzeugen. Doch die Musikerin ist zu weit mehr fähig.

Ferner ist die Produktion etwas schwach geworden, obwohl man sich zumindest mit dem Track „(Everything I do) I do it for you“ sehr große Mühe gegeben hat. Der Track ist mit Nicholas R. Wright in New York entstanden. (Das Original wurde von Brian Adams gesungen).

Leider wirkt der Longplayer „Not looking back“ etwas eintönig, um nicht zu sagen einschläfernd. Die bezaubernde Wirkung, die man sonst von der Sängerin kennt, will sich irgendwie nicht einstellen.

Schade eigentlich. Solide ist das Werk allemal.

 

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