Albumcheck | Music for Magic Places von Sebastian Studnitzky

Music For Magic Places wurde für die monumentale Baumskulptur von Wolfgang Volz und die Lichtinstallation von Herbert Cybulska im Rahmen der Ausstellung Magische Orte im Gasometer Oberhausen geschrieben und ist den großartigen und bewegenden Kultstätten der Natur- und Menschheitsentwicklung gewidmet. 

Geschaffen hat das Werk Sebastian Studnitzky, der mit seinem Trompetensound wohlwollende Gefühle transportiert, ohne dabei auch nur Ansatzsweise kitschig zu klingen. Seine Kompositionen haben eher etwas mystisches und magisches. Und genau diese Spielart hat den Musiker zu einem der international gefragtesten Jazzmusiker Deutschlands gemacht. „Music for Magic Places“ erscheint am 30. April. 

Die Ausstellung „Magische Orte“ nimmt ihre Besucher mit auf eine Weltreise zu den großartigsten und bewegendsten Kultstätten der Natur- und Menschheitsentwicklung. Spektakuläre Fotografien, erstaunliche erdgeschichtliche Objekte und beeindruckende Kunstwerke führen uns durch Wüsten und Gebirge, durch Urwälder und verwunschene Gärten, in Tempel und Paläste – an wahrhaft „magische Orte“, deren Schönheit die gewaltigen schöpferischen Energien unserer Erde verkörpern. Indem wir in diese magischen Orte eindringen, beginnen sie zu erzählen – denn an jedem von ihnen liegen Mythen, Sagen und Geschichten über die Entwicklung der Natur und des Menschen verborgen.

Im einhundert Meter hohen Luftraum des Gasometers entsteht die 43 Meter hohe Skulptur „Regenwaldbaum“. Die monumentale Skulptur, ihre faszinierende Licht– und Klanggestalt wird den Gasometer in eine „Kathedrale der Natur“ verwandeln. In ihr steht dieser „Baum des Lebens“ symbolisch für die Schönheit und Fruchtbarkeit, aber auch für die Verletzbarkeit des ewigen Kreislaufes der Natur. Wechselnde Farbimpressionen und eine atmosphärische Klanginstallation reflektieren die sich ständig verändernden Stimmungen. Quelle: www.gasometer.de

Und auch ohne die visuellen LIVE Eindrücke zu haben, vermittelt bereits das Cover des „Soundtracks -> Music for Magic Places“ einen monumentalen Eindruck, denn der Regenwaldbaum ist darauf abgebildet. Hört man dazu noch die bestechende Musik des Longplayers ist es vollends um einen geschehen.

Der Zuhörer hört fortan nicht mehr nur Gewalt und die Schönheit der Musik und der Natur, nein, er bewegt sich in ihr und kann sie auf der Haut spüren. Er atmet sie ein. Ein warmer Regen, dessen Regentropfen zu feinsten Symphonien erklingen; den Flügelschlag eines Schmetterlings, dessen Klang so wunderbar leicht erscheint….alles gewinnt an Bedeutung und zeigt dem Menschen, wie klein er doch eigentlich ist und trotzdem ein Bestandteil dieser Erde.

Fein gewebte Soundstrukturen, die einander aufheben und dennoch in ein großes Ganzes verschmelzen. Nichts für den schnellen Geschmack, sondern zum „Wirken“ lassen.

Mit Music for magic Places beantwortet Sebastian Studnitzky die Frage: Sein oder Nichtsein! aus der Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark von William Shakespeare, 3. Aufzug, 1. Szene ! Wer die Antwort wissen will, sollte also schnell zum Buche greifen und sich womöglich noch die Ausstellung anschauen! 😉

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