Albumcheck | Mohn von Mohn

Also ich habe ja in diesem Jahr schon ziemlich viele schlechte Scheiben gehört. Es kann mich also gar nichts mehr schocken.Nun gibt es ein neues düsteres Ambient-Musikprojekt von Wolfgang Voigt und Jörg Burger namens „Mohn“ und ich dachte mir schon: „Oha, was haben die beiden crazy Produzenten und DJs wieder Skurriles ausgeheckt.“

Doch, …SURPRISE, die meist nach Radiowellen-klingende Soundstruktur-vom-Mars-zur-Erde-rüber-geschickt-Musik namens „Mohn“ gefällt. 

Erscheinen wird das Machwerk am 20. April auf Kompakt Records. Zu bieten hat das Album „Mohn“ orbitalen Sound mit viel Poesie und Liebe zum Detail. Man könnte den Lonplayer auch als Space-Oper in Slow-Motion betiteln. Wer Quantenelektrodynamik  a la Richard Feynman in musikalischer Form kennenlernen möchte, sollte sich diesem Werk eingehend widmen.

„Es gab eine Zeit, als Zeitungen sagten, nur zwölf Menschen verstünden die Relativitätstheorie. Ich glaube nicht, dass es jemals eine solche Zeit gab. Auf der anderen Seite denke ich, es ist sicher zu sagen, niemand versteht Quantenmechanik.“ Feynman

Und so ähnlich verhält es sich mit dem Sound von Mohn. Man muss ihn nicht verstehen. 🙂

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