Albumcheck | Marilyn Manson: Born Villain

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Da ist er wieder, der geborene Bösewicht, mit dem bürgerlichen Namen Brian Hugh Warner und seinem heute veröffentlichten  achten Studioalbum. Doch gar so böse scheint es zunächst gar nicht zu sein.

Auch Marilyn Manson kann sich nicht jedesmal neu selbst erfinden, soviel ist klar. Doch auch ohne dies kommen noch genügend Ideen zusammen, um ihn nicht langweilig werden zu lassen, auch wenn er der Bösewicht für die Braven unter den Bösen ist.

„Born Villain“ klingt für seinen Titel und seinen Schöpfer erstaunlich wenig aggressiv, eher wie etwas angepoppter Rock und ist geradezu entspannend. Na gut, gelegentlich bricht das Böse auch mal in der Musik durch, doch eigentlich findet sich auf der Scheibe zwar solides Rock-Handwerk, doch, wenn man von den Texten absieht, ohne größere musikalische Sprengsätze. Doch täusche man sich nicht: Gelegentlich kracht es doch noch, plötzlich, heimtückisch und unerwartet. Und klingt dann fast wie Metal.

Definitiv nicht uninteressant.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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