Albumcheck | Man made machine von Motor

Am 13.04.12 veröffentlichen die beiden Techno-Pioniere von MOTOR dann das gleichnamige und zugleich vierte Album „Man Made Machine“ auf CLRX.   Nach der Veröffentlichung von drei extrem erfolgreichen und von der Kritik gefeierten Techno-Alben, haben Bryan Black und Oly Grasset dieses mal einen anderen Gang eingeschlagen und ein song- und gesang-orientiertes Album aufgenommen. 
Auf dem Album befinden sich Features mit Martin L. Gore (Depeche Mode), Gary Numan,  Billie Ray Martin (The Opiates, S´Express, Electribe 101) und Motown´s aufsteigenden Stern Reni Lane. 
Die gleichnamige erste Single wird von keinem anderen als Martin L. Gore von Depeche Mode gesungen. Depeche Mode- und MOTOR-Fans waren nach ersten BBC Radio Einsätzen absolut ekstatisch und bezeichneten „Man Made Machine“ als moderne Version von „Personal Jesus“.
Und auch sonst ist es kein Wunder. Der Longplayer hört sich sehr Depeche Mode lastig an. Gepaart mit ein bisschen Yellow, versteht sich. Es ist außerdem kein Zufall, dass auf dem Album „Man made machine“ mehrere Schlüsselfiguren aus der Geschichte und Entwicklung der elektronischen Musik vertreten sind.
MOTOR haben als Vorgruppe auf ausverkauften Tourneen von Gary Numan, Nitzer Ebb und Depeche Mode gespielt und wurden als eine der beliebtesten Vorgruppen dieser Bands bezeichnet und empfangen. Sie haben sich die Hauptbühnen aller großen Festivals mit Acts wie Daft Punk, Kraftwerk, Soulwax, Justice, u.a. geteilt. Somit sind MOTOR eine der explosivsten und unterhaltsamsten Live-Shows im Genre Dance Music geworden.
Das Album unterhält den Zuhörer mit insgesamt 11 eingängigen Tracks, die irgendwie immer etwas von den oben aufgezählten Künstlern haben. So darf man sich also auf ein sehr abwechslungsreiches Werk freuen. Zwischenzeitlich etwas abgedreht, aber funktionell fantastisch.

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