Albumcheck | Kids in the Streets von The All-American Rejects

Ungestüm, ungezähmt und wild – so präsentiert sich das wohl wichtigste Album von All-American Rejects namens „Kids In The Street“. Der Longplayer ist seit dem 23. März erhältlich. Da unsere Rezi so spät kommt, dürft ihr uns sicherlich zu Mus schlagen, aber wir können auch nicht alles per D-Zug erledigen, sondern müssen auch einige Werke auf uns „wirken“ lassen. 

So kommt der Longplayer mit Texten daher, die ganz offen die letzten zwei Jahre beleuchten, wenn Ritter Themen wie Reue, Nostalgie und nicht zuletzt die eigenen Ausschweifungen abarbeitet und sie über der Art von Klangteppich präsentiert, die man inzwischen von dieser Band erwartet. 

Und man erwartet Songs mit Ohrwurm-Qualitäten. Diese gibt es auf dem Album „Kinds in the Streets“ vermehrt zu finden. Glasklare Harmonien und rockiger Pop sorgen zudem für gute Stimmung.  „Kids In The Street“ beheimatet insgesamt 16 Songs!!! (inklusive Bonustracks). In der heutigen Zeit schon eine reife Leistung. Vor allen Dingen, wenn die Songs allesamt zum rocken, partying und flippen sind.

Obwohl jeder Song eine eigene Geschichte in sich erzählt, passen die Tracks sehr gut zu dem Gesamtkonzept, dessen Faden wir noch nicht wirklich gefunden haben, was aber im Endeffekt eigentlich auch egal ist, da wir ja die Musik genießen wollen und uns nicht mit irgendeinem Firlefanz aufhalten wollen. Je länger man in das musikalische Werk der amerikanischen Rockband eintaucht, umso mehr entfaltet der Longplayer seine pulverisierende Kraft.

Wusstet ihr eigentlich, dass sich der Bandname von der Textzeile „So when the smoke clears here I am, your reject all-American“ aus dem Song „Reject“ der Band Green Day ableitet? Nein? Naja, nun seid ihr etwas schlauer.

Aber zurück zum Album „Kids in the Streets“. Je fortgeschrittener die Laufzeit der CD desto besser die Musik. Ganz im Gegensatz zu so manch anderen CDs, die anfänglich glänzen und sich im Laufe der Zeit als „schrottig“ herausstellen. Spätestens zum dritten Song hat es euch eiskalt erwischt.

Reinhören lohnt sich also definitiv. Und da es sich bereits um das vierte Werk der Jungs von All-American Rejects handelt, sollte man ebenso zugreifen.

 

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