Albumcheck | Hammercult: Anthems Of The Damned – Metalgewitter aus Israel!

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Während in Deutschland auf  Günther Grass eingedroschen wird wegen seiner Israelkritik, dreschen fünf Israelis lieber auf ihre Instrumente ein, und zwar gründlich! Das muss mal gesagt werden.

Sie nennen sich Hammercult, und ihr Debütalbum „Anthems Of The Damned“ ist in den Startlöchern für den 20. April. Und legt musikalisch einen Kavalierstart hin- während die meisten Metaller an den Anfang eines Albums ein abgenudelt-dudeliges Intro setzen, zeigen Hammercult ohne Umschweife, wo der Hammer hängt!

Ohne Vorwarnung bricht ein erfreulich brutales Metallgewitter aus den Boxen hervor, welches ausgesprochen unheiliger klingt als das Land, in welchem es entstand. Unter recht konsequentem Verzicht auf alberne Balladen prügeln Hammercult, die übrigens in diesem Jahr Wacken wieder mit ihrer Anwesenheit beehren, Dir das Resthirn aus dem Schädel. Besonders übel kommt dafür ein rabiat abgewürgtes eingespieltes Weihnachtslied zur Geltung, welches anschließend noch gründlich massakriert wird, und ebenso erfreulich gemein nehmen sich die Jungs selbst auf den Arm, indem sie zu guter letzt ausgerechnet „Santa Satan“ mit „Schalom Alechem“ einläuten.

Sind sie zu stark, bist Du zu schwach! Kaufbefehl!

Tracklist „Anthems Of The Damned“:

1. Above the Ruins
2. Let the Angels Burn
3. Riding Through Hell
4. Diabolic Overkill
5. We are Hammercult
6. Black Horseman
7. Stealer of Souls
8. Hell’s Unleashed
9. Devil Chainsaw Fuck
10. Hellbent
11. Into the Death Gate
12. The Damned
13. Santa Satan

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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