Albumcheck | Gambling Man von The Overtones

Life could be a dream, sh-boom. Ach, was war das nicht für eine schöne Zeit. Mit romantischen Blick schaut man auf die Ära der Petticoats zurück. Ob die Zeit wirklich so toll und romantisch war, wissen nur noch die Leute des älteren Semesters. Das, was jedoch romantisch geblieben ist, ist der musikalische Nachlass dieser Zeit. 

Ein wenig von dieser Musik wird nun auf dem Album “Gambling Man” von The Overtones präsentiert. Es ist das erste Album der Band aus den UK. Ihr erster  Titel “Good Ol’ Fashioned Love” ging in England bereits ab wie „Schmidt’s Katze“. Im Jahr 2011 war „Gambling Man“ immerhin das zweitmeist verkaufte Debütalbum in ihrer britischen Heimat.Außerdem konnte das Werk Platin-Status erreichen. 

Nun wurde der Longplayer auch in unsere Plattenläden gestellt. Der Song “Gambling Man” dürfte ebenfalls bekannt sein, schließlich läuft der Track aktuell als Titelmelodie für die Werbung zum neuen Sender RTL Nitro. Die fünf Briten sorgen mit ihrem Album für gute Laune.

So präsentieren Mark Franks, Mike Crawshaw, Darren Everest, Timmy Matley und Lachie Chapman neben modernem Pop, feinsten Motown-Songs sogar R’n’B Tracks. Ihr 20 Song starkes Werk glänzt mit Abwechslung, dass es nur so kracht.

So hat sich das Quintett Coverversionen von eingängigen Klassikern wie “In The Still of The Night” oder “Why Do Fools Fall In Love” vorgenommen. Zudem gibt es hörenswerte Abwandlungen von “Only Girl In The World” (Rihanna) oder “Rolling In The Deep” (Adele). Selbstverständlich würdigen The Overtones mit Eigenaufnahmen wie „Say What I Feel“ und „Whoops“ ihren musikalischen Einfluss von The Temptations über The Drifters bis hin zu The Five Saints.

“Gambling Man” ist ein schönes Album, welches beschwingt und an alte Zeiten erinnert. Schnell Mädels holt eure Petticoats raus und tanzt mit.

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