Albumcheck | Gagarin Returns von Reece

Der sowjetische Kosmonauten Juri Gagarin verließ am 12. April 1961 als erster Mensch die Erde und ging somit in die Geschichte der bemannten Raumfahrt ein. 

Gagarin startete an Bord des Wostok 1 Raumschiffs von dem Weltraumbahnhof Tjuratam und landete nach 106 Minuten (der Zeit der Erdumrundung) nahe der südwestrussischen Stadt Engels. Der Flug ist mitunter der größte Erfolg des damaligen sowjetischen Raumfahrtprogramm. Zudem gilt er immer noch als Meilenstein des Wettlaufs ins All zwischen der damaligen UdSSR und den USA. Der erste bemannte Weltraum der USA, Mercury-Atlas 6, fand erst zehn Monate später statt. 

Zu Ehren Gagarins hat der Kosmopolit und Künstler Reece ihm das Werk „Gagarin Returns“ gewidmet. Ein klangvolles Epos, was dem Kosmonauten Gagarin sicherlich mehr als gerecht werden dürfte. Der in Honolulu geborene und in England aufgewachsene Nick Reece lebt heute in Berlin. Schon immer hat der Musiker ein Faible für imposante Soundtrackkompositionen gehabt, egal ob mit einem dazugehörigem Film oder komplett ohne.

Während sein hypnotisches Ambient-Album „Tempelhof“ noch mit Retro-Keyboards aus der Wave-Ära und anschmiegsamen Vocoder-gefilterter Gesang glänzte, präsentiert Reece mit „Gagarin Returns“ nun ein fast komplett instrumentales Werk. Stilistisch lässt sich Reece dabei keinerlei musikalische Genre-Fussfesseln anlegen. Dem Weltraum entgegen schwelgend überzeugt der Longplayer mit einer feinen Note.

1 Comment

  1. […] gehabt, egal ob mit einem dazugehörigem Film oder komplett ohne. Wir haben bereits bei Albumcheck über den Longplayer […]

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