Albumcheck | Eins von Interloop

Eigentlich sollte der April doch schönes Wetter für uns Menschen bereit halten, oder sehe ich das falsch? Während es draußen also regnet, sehne ich mich nach ein wenig Wärme. Auch für die nächsten Tage ist keine wettertechnische Besserung angesagt, ganz im Gegenteil. Es soll sich nachts sogar noch weiter abkühlen. 

Also widme ich mich lieber einer Rezension. Diesmal von einer Band namens „Interloop“, die unsere Redaktion mit der Bitte nach einer Rezension angeschrieben hat. Hinter dem Duo „Interloop“ verstecken sich Matthias Ehrig und Franziska Hudl. Von sich selbst sagen sie, dass sie „verknüpfen“. 

Da fragt man sich zuerst, was meinen die eigentlich damit. Also habe ich Interloops Debütalbum „Eins“ (wie passend), welches am 06. April auf Timezone Records erscheint, in den Player geworfen und war sofort geplättet. Meine melancholische Stimmung wurde bereits innerhalb der ersten Töne des Titels „State of mind“ befriedigt. Das Zusammenspiel der Gitarre und der Stimme fängt ohne Umschweife eine wohlige Atmosphäre ein und versetzt den Ohrenzeugen in Träumereien.

So also verknüpfen die beiden Künstler. Das Duo präsentiert Gitarren und Stimmen im Einklang mit harmonischen Melodien. Wie ein Maler malen die beiden Künstler zauberhafte Klangteppiche und präsentieren echte Handarbeit. Hier werden Keyboard-Stimmen gesungen und Percussion wird imitiert. Die Texte sind in englischer und deutscher Sprache geknüpft und bestechen mit einer großen Portion Tiefsinnigkeit, wie es sie nur noch selten zu hören gibt.

Das Erstlingswerk „Eins“ von Interloop ist eine kleine Perle in der derzeitigen Musikszene.

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