Albumcheck | Das Grün in deinen Augen von Meike Schrader

Musikalisch höchst anspruchsvoll und doch schwebend leicht – so präsentiert sich das berührende neue Werk „Das Grün in Deinen Augen“ der Hamburger Singer-Songwriterin Meike Schrader. Stilistisch bewegt sich der Longplayer zwischen deutschsprachigem Akustik-Pop, Indie Folk, Chanson- und Jazzanflügen.

Erschienen ist „Das Grün in Deinen Augen“ auf LABELSHIP und wird von Broken Silence vertrieben. Bekannt wurde die Pianistin und Sängerin u.a.  als Veranstalterin der monatlichen Singer-Songwriter-Konzertreihe „Sängerknaben & Sirenen“.

Zudem konnte Meike Schrader mit Aufnahmen für  Udo Lindenberg, Fettes Brot oder auch Nils Koppruch überzeugen. Mit  „Das Grün in Deinen Augen“ veröffentlicht Meike Schrader nun ihr poetisches Erstlingswerk. Das Debütalbum bietet dem Zuhörer feinfühlig-melancholische bis ernste Lyrik. Dabei fasziniert besonders die raumfüllend-bezaubernder Altstimme der Sängerin, die sensibel intoniert.

Unterstreichend wirken dabei die kunstvoll arrangierten Klängen von  Instrumenten wie Klarinette, Violine, Bratsche, Cello, Trompete, Flügelhorn und Posaunen, die den luftigen Songs an den richtigen Stellen noch mehr Tiefe verschaffen.

Mit insgesamt elf wunderschönen Melodien, die mit charmant eigenständigen Texten versehen sind,  bringt der Longplayer „Das Grün in Deinen Augen“ großartige Songperlen in jedes Wohnzimmer. Der Zuhörer fühlt sich angekommen.

Meike Schrader zeigt ihre feminine Seite, die jedoch nicht mädchenhaft wirkt. Ihre Lieder klingen mal melancholisch, mal optimistisch und sehr ernst. Auf grund der Texte wirkt die Musik der Künstlerin sehr lange nach und macht nachdenklich. Folglich handelt es sich bei „Das Grün in Deinen Augen“ um ein anspruchsvolles Werk, welches nicht einfach mal zwischendurch gehört werden kann.

Hörenswert ist der Longplayer allemal. Tiefsinnig, schön!

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