Albumcheck | Birdsongs = Warsounds von Hello Piedpiper

Hello Piedpiper lebt im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, einem alternativen, von künstlerischer Aufbruchstimmung geprägten Bezirk. Mit ruhiger, warmer Stimme erzählt er seine Geschichten über Freiheit, Protest und Aufbruch, von den guten Tagen, und auch von denen dazwischen.  Spielerisch leicht vermischen sich die Einflüsse von Folk, Indie, Singer-Songwriter und Country. …

Wie auch in seinem neuesten Werk „Birdsongs = Warsounds“, welches bereits am 23. März auf dem Label Uncle M erschienen ist. Bei dieser Scheibe handelt es sich um sein eigentliches Debütalbum. 

Hinter Hello Piedpiper versteckt sich der Gitarrist und Sänger Fabio Bacchet . Auf „Birdsongs = Warsounds“ bekommt der Hörer insgesamt 14 ohrenschmeichelnde Songs auf die Gehörgänge. Neben elf neuen Songs sind zusätzlich noch drei Bonustracks vertreten, welche  von der ersten Demo „The Grass Is Always Greener“ stammen.

Sämtliche Songs entstammen aus der Feder des Künstlers und bestechen durch ihre Leichtigkeit. So wandelt Piedpiper zwischen den Genre Folk, Indie und Country und überzeugt ebenso durch zartes und filigranes Songwritring.

Pop sowie Passagen aus Akustikmusik treffen auf ein professionelles Arrangements authentischer Melodien. Die unverwechselbare Stimme versprüht einen wundervollen Flai, so dass einem warm ums Herz wird. Und so kommt der Künstler auch ohne jeglichen High-tech-basierenden Firlefanz aus.

Definitiv geht diese Platte unter die Haut und verdient mehr als Beachtung, sondern eigentlich große Lorbeeren. Kein einziger Song wirkt über- oder gar untertrieben. Alles hat seinen Platz, um als Ganzes zu wirken. Und auch die Texte sind wohl gewählt. Kein Pseudo-Mist der authentisch wirken will, sondern es wirklich ist. Keine holen Sprüche, keine Phrasendrescherei
So handelt beispielsweise „Not Waving But Drowning“ über den Vorgang des Untergehens. Anlehnend an ein Gedicht von Stevie Smith, welches sich mit einem Ertrinkenden beschäftigt. Somit erhält das Werk eine besonders lyrische Note. . Der Track „Life In Autarky“ erzählt von den Traum vom autarken Leben, den schließlich fast jeder schon einmal hatte. Besonders gut dargestellt ist der Titel  „War“, der den ewigen und aussichtslosen Kampf der Erde gegen die ständige Ausbeutung zum Thema macht.

Hello Piedpipers könnte man als ungeschliffenen Diamanten bezeichnen, der es verdient entdeckt zu werden. Tolles Album, welches man sich unbedingt kaufen sollte.

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