Albumcheck | Axel Rudi Pell: Circle of the Oath

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Da ist er wieder, der Deutsche ruhrtöpferne Metallosaurier Axel Rudi Pell, und rülpste vor zwei Wochen den „Circle Of The Oath“ ins Plattenregal.

Das Album bringt die gewohnte Pell’sche Qualität und ist insofern im Ganzen  nicht wirklich originell, wenn auch nicht deswegen schlecht. Nur bietet das Opus kaum Überraschungen. Die Gitarrenarbeit von Pell ist meistens berechenbar und präzise, während manch Solo ein wenig wirr und konzeptlos, manch anderes wiederum eindrucksvoller ‚rüberkommt.

Der aktuelle Sänger Johnny Gioeli presst die Vocals wie in frühen Zeiten harten Metalles mit viel Druck aus dem Brustkorb durch den Kehlkopf. Drummer Mike Terrana hingegen bleibt deutlich unter seinen Möglichkeiten.  Insgesamt kommt dabei handwerklich recht solider Stoff heraus, der sich (gelegentlich zu sehr) in traditionellem Heavy-Metal-Pathos suhlt.

Aus den „üblichen“ Tracks heraus ragt deutlich hervor das Titelstück „Circle Of The Oath“ , welches weniger hart als vielmehr originell komponiert wurde und definitiv hörenswert ist. Über den Rest mag man streiten.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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