Albumcheck | A night in Strings von Eklipse

Bekleidet, als wären sie gerade von ihrer Schicht aus einem Domina-Studio entsprungen, so präsentieren sich die vier Mädels von Eklipse. Passend dazu auch der Albumtitel „A night in strings“. Während andere Medienportale es für armselig halten, wie übersexualisiert sich die Musikbranche geben muss, um die Musik der jungen Damen verkaufen zu können, lassen wir uns vom ersten Blick nicht täuschen und lassen uns voll und ganz auf die klassische Musik (!) der Künstlerinnen ein. 

Veröffentlicht wurde der Longplayer „A night in strings“ bereits am 30. März. Natürlich, Sex sells. Doch das ist bereits eine bekannte Verkaufsmasche und begann sicherlich nicht mit spärlich bekleideten Frauen für Duschgel-Werbung. Schon lange ist eine „versexung“ in Musikvideos zu beobachten. Im Grunde genommen, bot Elvis Presley mit „anzüglichen“ (?) Bewegungen einen Stein des Anstosses. 

Auch deutscher Schlager und „deutschedummdummMusik“ präsentiert sich zunehmend sexistisch. Warum also nicht ein Tabu zur klassischen Musik brechen?  Zumal die Mädels nicht nur eine Augenweide sind, sondern zudem noch großes Talent besitzen.

Auf dem Longplayer „A night in Strings“ geben sie ihr Können zum Besten. Einfach, brilliant und schön verpacken die Musikerinnen moderne Popsongs in zeitgenössische und umgewandeltklassische Musik. Ein Ohrenschmaus.

Auch so kann man dieses Genre einem jüngeren Publikum schmackhaft machen, was z.T. bis heute als verstaubt gilt. Lediglich die zahlreichen Scores zu Hollywood-Blockbustern haben die klassische Musik einem breiterem Publikum zur Verfügung gestellt.

Für ihr Werk haben sich Eklipse zugleich schöne und einprägsame Titel ausgesucht, die u.a. von Kate Bush, Coldplay, Hurts, Snow Patrol, Depeche Mode, Linkin Park oder auch Justin Timberlake stammen. Zusätzlich finden auch Filmsongs von Twilight oder Bombay ihren Platz.

Gut gemacht und gut präsentiert. Kaufen.

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