The Heart of Horror: Neues von Mathias Reetz

Neuigkeiten von Mathias Reetz, der letztes Jahr erfolgreich seinen Einstand bei der deutschen Indierock-Bastion blackmail feierte. Mit seiner eigenen Band The Heart of Horror veröffentlicht er Ende April das zweite Album „Into My Own“.

THE HEART OF HORROR wird bereits 2006 als Singer/Songwriter Projekt von Mathias Reetz gegründet. Noch im selben Jahr veröffentlicht er die EP ,,Feels like Falling“ im exklusiv-Vertrieb des Green Hell Mailorders. Zahlreiche Shows folgen, aber nachdem Mathias fast alle Singer/Songwriter Bühnen, Bars und Cafes des Landes von innen gesehen und bespielt hat, motivieren hervorragende Jamsessions zu einer anderen Entwicklung: Auf dem 2009 erschienenen Debut-Album ,,You need a Coin“ entwickelt sich das unplugged Projekt zu einem dichten Band-Gefüge.

Das in der Musikpresse hochgelobte Debutalbum ermöglicht der Bochumer Band, nun bestehend aus Tim Ebert (dr), Florian Leise (bass) und Patrick Heidt (gtr), umjubelte und europaweite Konzerte, u.a. im Vorprogramm von internationalen Künstlern wie Tom Morello, Keith Caputo, Brett Dennen, Charlotte Hatherley und School of Seven Bells zu spielen. ,,Es war uns nun klar, dass wir den Bandsound unbedingt weiter ausführen und ausarbeiten wollten“ so Mathias zur Grundidee des zweiten Longplayers ,,Into my Own“.

Aufgenommen und produziert von Dennis Scheider (Muff Potter, beat!beat!beat!) in Berlin zeigt es eine Band, die es wagt, ihr Soundspektrum spielerisch und sukzessive zu erweitern, ohne den eigentlichen Song zu verstecken. Man spürt in den verhallten Gitarren der Songs ,,Easy“ oder ,,Divided“ die Melancholie und Weite der Twilight Singers, in ,,Going Nowhere“ aber auch poppige und tiefsinnige Schmeicheleinheiten, die man sonst nur von Bands wie Death Cab for Cutie kennt. Die emotionalen Texte erreichen durch ihre einprägsame und alles andere als banale Gestaltung eine besondere Charakteristik in Verbindung mit der Instrumentierung: Ehrlich, traurig sind sie, hoffnungsvoll wie verloren werden sie dann in einen warmen, atmosphärischen und herzlichen Sound eingebettet und aufgefangen. Die gesunde Mischung aus experimentellem Pop und Nachdenklichkeit sind zwei tragende Elemente der aktuellen Platte. Man erkennt einen wichtigen Schritt einer Band, die sich mutig von Genres und Strömungen losgelöst hat. Mit ,,Into My Own“ hat THE HEART OF HORROR sich als Band gefunden und noch viel wichtiger: Zu sich selbst…

Oder um es mit dem Worten von Ingo Donot zu sagen:
Das neue Album von THE HEART OF HORROR ,,Into My Own“ ist ,,wunderschöner, melancholischer Indie-Rock, der diese kleinen Alltagsgefühle, die jeder passionierte An-Die-Wand-Starrer kennt, ganz groß auswalzt, mal entspannt zurückgelehnt und mal dringlich und treibend vorgetragen. Aber stets mit so viel Geschmack, Gefühl und Detailverliebtheit versehen, dass mir hier bitte niemand von „nur einem Seitenprojekt“ sprechen soll! Ein wirklich tolles Album!“

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