Singlecheck | At first sight von Tanga Elektra

Wenn man sich das Cover der Debüt-EP „At First sight“ von Tanga Elektra anschaut, könnte man sich leicht denken, was ist das schon wieder für ein „Wirwärmenden80sSynthiePopaufDuo“. Die Gesichter mit Strasssteinchen beklebt, silberne und goldene Jackets an und eine etwas gewöhnungsbedürftige Kopfbedeckung machen es auch nicht unbedingt besser. Der Name „Tanga Elektra“ lässt einen ebenfalls vermuten, es könne sich um einen Synthie-Pop-Act handeln.

LASST EUCH NICHT VOM COVER TÄUSCHEN. Sobald die Scheibe „At first sight“ von Tanga Elektra anspringt, erwartet den Ohrenzeugen die Musikrichtung von Neo-Soul bis hin zu Elektro oder Funk-Elementen. 

Soweit so gut. Man ist also schon einmal positiv überrascht, was die EP da so abspielt. Wie die zwei Brüder, die seit ihrer Kindheit zusammen Musik machen, allerdings solche Töne aus einem Schlagzeug und einer Violine (auch Geige genannt) rauskriegen, entzieht sich meiner Kenntnis. Hinter Tanga Elektra stehen David und Elias Engler. Keine Panik, es sind nicht die Söhne von Hartmut Engler (dem Frontsänger von PUR).

Mithilfe von Produzent Stefan Machalitzky haben Tanga Elektra nun ihre erste EP „At First Sight“ aufgenommen. Im Fokus der  Aufnahmen stand den Live-Sound des Duos festzuhalten, was letztendlich auch vollends gelungen ist. Auffallend ist ebenfalls  das herausragende Songwriting. Ein deutscher Akzent ist kaum zu vernehmen. Die musikalische Vision der Band ist ebenfalls nicht vernachlässigt worden. Zudem verblüfft das Stimmvolumen. Geboten wird funkiger-souliger-elektro-Sound.

MelodieundRhythmus.com titelt: Tanga Elektra: Furioser Geigentechno

Das Duo erzählt von Liebe auf den ersten Blick, von Trennung und der nachfolgenden Selbstfindung. Der Inhalt stimmt also auch noch.

Live sind die Jungs übrigens der Hit. Angucken und reinhören lohnt sich also.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.