Albumcheck | Phobiatic: An Act Of Atrocity

Phobiatic, die mit „An Act of Atrocity“ Ende März ihren ersten Longplayer auf den Arkt werfen, bezeichnen sich selbst als „German Death Metal Titans“ und als „one of the most aggressive and Technical Death metal bands that Germany has to offer“.  Mächtig große Worte für die vier Newcomer-Jungs aus dem Pott.

Wenn dem so ist, dann wäre die deutsche Szene in dieser Hinsicht nicht zu spektakulär, denn auch wenn die angenehm brutale Musik mir subjektiv gefällt, so vermag ich echte Einzigartigkeit nur in sehr engen Grenzen zu erkennen. Gelegentliche atonale Highlights in den Solopartien, die vermutlich das „Technical“ im „Technical Death Metal“ darstellen sollen,  machen den Sound nicht individueller.

Eingespielt ist das Album immerhin sehr engagiert und offensichtlich mit Freude und Präzision. Dem Genre-Fan mag das vielleicht ausreichen, dem oben genannten titanösen Anspruch jedoch weniger, denn Sound und vor allem die Vocals heben sich kaum von anderen Bands des Genres ab. Zum Missionieren ist das Material jedenfalls nicht geeignet. Allerdings- Spaß haben kann der, der nicht mehr bekehrt werden muß, damit schon.

Da die Technik der Truppe aus Bottrop jedoch durchaus präzise und Engagement reichlich vorhanden ist, lässt sich auf Weiterentwickung der Musik von Phobiatic hoffen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.