Albumcheck | Troubadours On The Rhine von Loreena McKennitt

Loreena Isabel Irene McKennitt ist eine kanadische Musikerin und Komponistin. Ihre Texte sind teilweise von Mystik beeinflusst. Ihre Musik wird hauptsächlich von traditionellen Instrumenten begleitet, häufig spielen dabei irische bzw. keltische und orientalische Motive eine dominierende Rolle.

Die Künstler spielt mehrere Instrumente selbst und kann mit einer elfenhafte Stimme überzeugen. Nun veröffentlicht die Sängerin ihr erstes „unplugged“ Album, welches zum europäischen Tourstart in den Läden erhältlich ist.

Das Werk hat den wunderbaren Namen „Troubadours On The Rhine“ und wurde während eines Radiokonzertes aufgenommen. Somit kann sich der Ohrenzeuge auf ein ganz besonderes und sehr persönliches Konzert freuen. Neben der familiären Atmosphäre, die hervorragend auf der CD festgehalten wurde, spielt die klare und sanfte Stimme der rothaarigen Kanadierin eine besondere Rolle.

Das Konzert beinhaltete Lieder aus ihrem letzten Album, traditionelle Stücke und natürlich die beliebtesten Songs aus ihrem großartigen Katalog wie zum Beispiel „The Lady of Shalott“, „Bonny Portmore“ und „The Bonny Swans“.

Die Klangqualität ist phenomenal. Nichts wurde aufgebauscht, nichts weggelassen. Und obwohl es sich um ein Radiokonzert handelt, wurden in die insgesamt neun Songs immer kleine (Verschnauf)pausen eingesetzt.

Musikalisch bietet „Troubadours On The Rhine“ nichts Neues, vielmehr handelt es sich um bekannte Songs, die allerdings liebevoll akustisch arrangiert wurden. Das Album ist keine schnelle Nummer und sollte auch nicht als solches beurteilt werden. Das Werk besitzt eine faszinierende Tiefe, die mehr als ergreifend ist und zu Tränen rührt. Taschentuchgefahr ist also angesagt.

„Troubadours On The Rhine“ ist ein stilles Werk, dem Ehre gebührt. Wir ziehen unseren Hut vor soviel Talent und Sound.

Aufnahme perfekt, Gesang perfekt, Instrumente perfekt.

CELTIC FOOTPRINT Tour Daten:

  • 17. März – Kongresshaus/ Zürich, Schweiz
  • 18. März – Théatre du Léman/ Genf, Schweiz
  • 20. März – Festpielhaus/ Baden Baden
  • 21. März – Kuppelsaal/ Hannover
  • 22. März – Alte Oper/ Frankfurt
  • 23. März – Mitsubishi Halle/ Düsseldorf
  • 29. März – Halle Münsterland/ Münster
  • 31. März – Tempodrom/ Berlin
  • 01. April – Messehalle/ Erfurt
  • 02. April – CCH1/ Hamburg
  • 03. April – Arena/ Leipzig
  • 11. April – Beethovensaal/ Stuttgart
  • 12. April – Meistersingerhalle/ Nürnberg
  • 14. April – Philharmonie/ München
  • 15. April – Stadthalle/ Wien, Österreich

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