Albumcheck | The Agony & the Ecstasy von High Contrast

Zur Beurteilung von Neuveröffentlichungen erhalten wir neben digitalen gewatermarkten Downloads auch Promo-CDs. Wie auch im Fall von des britischen DJs und Produzenten High Contrast. Der Drum & Bass Super-DJ hat nämlich sein neues Werk namens „The Agony & the Ecstasy“ auf Hospital Records veröffentlicht. 

Ärgerlich ist es allerdings, wenn wir auf Promo-CDs einen sogenannten Kopierschutz in Form von „dazwischen-Gequatsche“ erhalten und zudem die Songs nicht die volle Länge haben. Das stört bei der korrekten Beurteilung des Klangmaterials, da wir im elektronischen Bereich etwas anders hinhören. Hier achten wir u.a. auf Übergänge, Einsatz verschiedener Klangelemente, Vocals oder auch Abmischung. 

Uns geht es nicht darum, Promo-CDs zu cracken und kostenlos im Internet zu verteilen. Dies wäre auch gar nicht möglich, da sämtliche Promos mit einer personalisierten Signatur verzeichnet sind und wir, sofern wir uns an illegalen Transaktionen beteiligen würden, unsere Glaubwürdigkeit verlieren und eine Menge ÄRGER bekommen würden. Wir wollen nur unsere Arbeit machen. So, jetzt habe ich mich aber genug ausgekotzt.

Kommen wir zum eigentlichen Punkt. Nämlich der Beurteilung des Longplayers „The Agony & the Ecstasy“ von High Contrast. Der DJ selbst  beschreibt “The Agony & The Ecstasy” als sein persönlichstes und vielseitigstes Album. Und obwohl Drum & Bass eigentlich nicht so meine Musikrichtung ist, kann das Werk mit einem hohem Crossover Potential glänzen. Vielleicht liegt auch hier der Reiz des Albums.

High Contrast verzichtet auf seinen Tracks weitgehend darauf, auf ein einziges Genre festgelegt werden zu müssen. Neben Vocal-lastigen  wie “The Agony & The Ecstasy” (feat. Selah Corbin) und “Wish You Were Here” (feat. Selah Corbin) finden sich melancholische Downbeats.

Ein bunter Mix von Sound erwartet also den Zuhörer. Dazu gibt es zahlreiche Hymnen, die mit bestechendem Tempo überzeugen können. Sphärische Klänge runden das Klangerlebnis positiv auf. Künstlerisch auf hohem Niveau.

Anspieltipps: 

  • The Agony & the Ecstasy
  • The only way there
  • 238 Days
  • Now waving, but drowning

 

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