Albumcheck | Take off von The Black Pony

Was will man von einer Band halten, die sich „das schwarze Pony“, „le poney noir“, „czarny kucyk“ oder auch „el caballo negro“ nennt? The Black Pony veröffentlichen nun ihr zweites Album „Take Off“, welches am 23. März auf Lax / Universal erscheint.

Die Musik der Boyband hört sich wie die Musik einer Boyband an. Die Gründung von The Black Pony erfolgte im Sommer 2010. Ob man bei der Band wirklich von Gründung ausgehen kann, ist eher fraglich. Zusammen gecastet würde es wohl eher treffen. Dazu ganz Klischee-mäßig (in der heutigen Zeit) lief vom 6. Oktober bis zum 18. Dezember 2010 die Reality-Show LAX – Follow The Black Pony auf VIVA und Nickelodeon.

Dementsprechend lässt sich also die Musik der Jungs klassifizieren. Bei The Black Pony fallen sicherlich kreischende Teenies mit Zahnspangen reihenweise in Onmacht. Die Zielgruppe ist also klar definiert. Mit von der Partie war, wie auch schon auf dem ersten Longplayer, der EX-Songwriter von Robbie Williams namens Guy Chambers. Ferner wirkte Taio Cruz an „Take off“ mit, was die Scheibe aber auch nicht unbedingt besser macht.

Pluspunkte kann man für das sauber produzierte Werk schon vergeben. Doch leider verbirgt dies wieder einen Nachteil, da „Take off“ ÜBERproduziert wirkt. Zu der Band und der Stimme passt das vorgefertigte Konzept.

Warum „The Black Pony“ mit einem Viva Cometen als „Bester Durchstarter 2011“ beglückt wurde, ist uns schier unbegreiflich. Sorry Jungs, aber die neue Scheibe grenzt an Ohrenkrebs. Den jungen Mädels gefällt es.

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