Albumcheck | Stefanie Heinzmann von Stefanie Heinzmann

Unser heutiger Albumcheck beschäftigt sich mit dem neuen Album der Ausnahmekünstlerin Stefanie Heinzmann, dem sie auch gleich ihren Namen gegeben hat. Stefanie Heinzmann ist mit ihren 22 Jahren schon ein Profi erster Güte. Ihr Werdegang ist bekannt, seit sie vor vier Jahren zur Siegerin in Stefan Raabs Castingshow gekürt wurde. Die Musikerin konnte zahlreiche Goldene Schallplatten einheimsen, gewann Echos sowie Cometen. Ihre letzten beiden Alben erreichten  Top-Platzierungen in den Charts.

Auf ihren Tourneen begeisterte sie das Publikum und konnte zudem einige interessante musikalische Zusammenarbeiten, u.a. mit Gentleman, verzeichnen.  Aus der Newcomerin mit Substanz ist eine ernstzunehmende Künstlerin geworden, die sich wohl in ihrer Haut fühlt. Doch für Stefanie war das Leben im Musiker-HImmel nicht immer einfach, so musste sie sich einer Bandscheiben- und einer Stimmbandoperation unterziehen. Nun ist sie mit ihrem dritten Album wieder da und klingt gereifter als jemals zuvor. 

Ihr neuer Longplayer erscheint am 16. März bei Universal Music und kann mit 13 Titel begeistern. Die erste Single-Auskopplung „Diggin‘ in the dirt“ haben wir bereits mit einem Singlecheck bedacht. Und auch sonst sind wir vom Gesamtkunstwerk sehr angetan.

Anzumerken sei, dass ein Bandscheibenvorfall sehr schmerzhaft ist. Für Niemanden ist dies ein leichtes Brot, da die Schmerzen  kaum auszuhalten sind. Ganz schmerzfrei ist man teilweise nur mit starken Medikamenten. Aber Stefanie Heinzmann ist ein Lebemensch und konnte während ihrer Erholungsphase neue Kraft schöpfen. Diese neue Kraft ist auf dem Longplayer hörbar. Die Sängerin wirkt reifer und so langsam kann der Zuhörer ergreifen, was für eine hervorragende und wandlungsfähige Künstlerin in ihr steckt. Außerdem hat sich die Schweizerin aktiv am Songwriting beteiligt, was dem Album einen besonderen Schliff gibt.

Mit leisen Pop-Klängen kann Stefanie Heinzmann ebenso überzeugen, wie mit wippenden Reggae-Sound oder starkem Rock. Gekonnt setzt sich die Stimme der Sängerin in Szene. Die Operation hört man ihr nicht an. Der Longplayer steht Stefanie gut zu Gesicht. So langsam aber sicher kristallisiert sich heraus, dass man sie auch als Songwriterin akzeptieren sollte. Ihr Entwicklungsprozess schreitet voran, so dass es uns nicht wundern würde, wenn sie in den nächsten Jahren ein Album veröffentlicht, was komplett aus ihrer eigenen Feder stammt.

Fürs erste kann Stefanie Heinzmann überzeugen. Das Werk ist abwechslungsreich und persönlich. Gut gelungen.

Anspieltipps:

  • Diggin‘ in the dirt
  • Not at all
  • Everybody’s lonly

 

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