Albumcheck | Rise Ye Sunken Ships von We are Augustines

Himmel, Arsch und Zwirn. Welche Band nennt sich denn bitte We are Augustines? So verrückt können eigentlich nur Briten sein.

Doch zack, falsch gedacht. We are Augustines kommen aus den USA. Sie spielen feinsten Indie-Rock, der sich so gar nicht amerikanisch anhört. Nun veröffentlichen die Jungs ihr Album „Rise Ye Sunken Ships“. In den Staaten kam das Werk bereits im August in die Läden. Wir mussten uns natürlich wieder mal gedulden.

Ja, das kann manchmal schon ganz schön nerven, wenn man gute Musik vorenthalten bekommt. Aber das warten hat sich gelohnt. Übermäßig bekannt sind We are Augustines in Deutschland noch nicht, doch nachdem wir das erste Mal in den aktuellen Longplayer „Rise Ye Sunken Ships“ reinhören konnten, können wir euch mit gutem Gewissen mitteilen, dass sich das Debütalbum wirklich gut anhört.

Irgendwie ist die Musik sehr ungewöhnlich und kann mit unterschiedlichen Klangteppichen glänzen, die trotz ihrer probierenwirdochmaleinanderesGenreaus ziemlich harmonisch klingt. Doppeltes hinhören lohnt sich also, es gibt immer wieder was neues zu entdecken, was verzückt.

12 Songs sorgen für ausreichende Berieselung, die man nicht jeden Tag auf die Ohren bekommt. Von rockig bis verträumt und spielerisch. Irgendwie für jeden Spaß was dabei.

Im Laufe des Albums „Rise Ye Sunken Ships“ kann der Longplayer nicht mehr seine amerikanischen Wurzeln verleugnen, was ziemlich schade ist. Gerade der Anfang war vielversprechend. Starker Auftakt, aber schwaches Ende. Leider! Dennoch hörenswert.

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