Albumcheck | Mike Paradine Group: Death In The Family

Mike Paradine, seines Zeichens Schlagzeuger der Metal-Traditionalisten von ArcticFlame, ist offenbar nicht ausgelastet, drum kratzte er sich eine zusätzliche eigene Band zusammen und wirft nun das dazugehörige Debütalbum auf den Markt: „Death in the Family“.

Der Titel klingt vielleicht etwas schwarzmetallisch, doch ist dieses Album ein sehr persönliches solches. Paradine verarbeitet darin nach eigenen Angaben auch Familienfehden und seine mit dreizehn Jahren selbst überstandene Krebserkrankung.

Michael Paradine liefert mit „Death In The Family“ wie auch bei ArcticFlame traditionell gestrickten, vor Mannlichkeit strotzenden Heavy Metal und Hard Rock alter Schule. Ein wenig sehr traditionell. Manchmal kommt einem das eine oder andere bekannt vor.

Andererseits sind die Stücke gleichzeitig nicht unwitzig. Schlecht ist das Werk keinesfalls, wenn auch mehr Innovation wünschenswert wäre. Traditionalisten allerdings dürften damit sicher zufrieden sein.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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