Albumcheck | Empowerment: Gegenkult

Ein weiteres neues Hardcore-Album auf dem Teller! Die Jungs nennen sich Empowerment, das Album Gegenkult, und beides ist Programm!

Sie wollen sich nicht irgendwelchen Klischees oder Antiklischees anpassen. Sie hauen einfach drauf, wie sie es wollen, und wenn irgendeinem irgendetwas nicht passt, dann ist das seine Sache, basta! Und in bester Tradition zorniger Eigenmeinunghaber schreien sie ihre Ansichten in die Welt hinaus.

Einfache, aber groovige Riffs treiben Gegenkult gewaltig voran. Ein sehr harter Unterbau für nicht weniger harte Texte, mit welchen verschiedendste Formen von Unterdrückung angeprangert werden, von Religion bis zur Stuttgarter Staatsgewalt. Doch nicht ohne Poesie- Stücke wie „Szerelem“ (ungarisch=lieben) bieten auch Texte voller Härte und Sanftheit zugleich.

Diese Platte will gehört werden, aber nicht nur die Musik!

Empowerment über sich selbst:

„Fuck you zu Nazis, Faschisten, Rassisten und homophoben Wichsern!“

Mehr muss man dazu eigentlich nicht  sagen. Thumbs up!

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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