Albumcheck | einszwei von Turntablerocker

Was soll das denn? Zwölf neue Songs auf dem neuen „einszwei“ Album der Turntablerocker? Dies lässt Gutes vermuten.. …. Bevor die Songs angespielt sind, erfreuen wir uns an dem Umstand, dass die Jungs von Turntablerocker wieder unter uns weilen. 

Und das 10 Jahre nach den grandiosen Alben „Smile“ und „Classic“. Sind die Zeiten von „No melody“ vorbei?  Haben Michi Beck und Thomilla sich solange Zeit genommen, um ihr neues Meisterwerk „einszwei“, welches am 30.03. bei Universal Music erscheint, zu produzieren? Hört es sich versprochen gut an? Fragen über Fragen, die wir beim ersten Ohrwaschgang direkt beantwortet bekommen. 

Erst einmal sei festgehalten: es gab eine sehr aufwändige Produktionsweise, mit der das neue Album ausgestattet worden ist.  Schließlich wurden sämtliche Songs nach ersten Layouts mit klassischen Instrumenten eingespielt. Das dauert bekanntlich etwas. Danach hat man die Tracks wieder aufs Wesentliche reduziert. Zum Schluss wurden sie noch einmal elektronisch bearbeitet.

„einszwei“ ist ein Konzeptalbum, denn „die Platte markiert von vorne bis hinten den Soundtrack für eine Nacht“, wie Michi erklärt. „Beginnend mit einem Beziehungsdrama führen wir die Zuhörer durch die Clubs der Stadt, tanzen mit ihnen dem Sonnenaufgang entgegen und fangen mit einer Horde tanzwütiger Partypeople dann auf einem Hotelzimmer wieder von vorne an.“

Soweit so gut. Doch hält die Platte auch was sie verspricht? Ist wirklich alles Gold was gdie Jungs dort auf die Platte gepresst haben, oder könnte man meinen es wäre nur gut gemeint. Von vorn betrachtet sieht das Ding schon mal ganz gut aus. Einszwei, die Scheibe in den Player geschmissen. Hört man klaren HipHopSound? Leider nein, mögen sich vielleicht manche denken. Michi Beck sorgte zusammen mit Thomilla schon immer für einen anderen Sound als bei den Fantas. Das klingt richtig d.w.i.e.s.. Round and round and round. Turntable halt.

Wir haben d.w.i.e.s. mit „das wibbelt immer einfach schön“ übersetzt. Oder habt ihr andere Ideen?

Nun gut, zum Ende des Albums haben wir auch den Turntablerockern verziehen, dass sie solange Album-Abstinent waren. Der Longplayer ist wirklich fein anzuhören und wird auch in den Clubs für gute Stimmung sorgen können.

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