Albumcheck | Ask von Tom Fuller Band

Tom Fuller soll ja bekanntlich genaue Vorstellungen davon besitzen, was er mit seiner Musik aussagen möchte. Außerdem wünscht er sich, dass sein drittes Album „Ask“ die Menschen überwältigt.

Das Werk von Tom Fuller und seiner Band wurde bereits am 24.02.2012 veröffentlicht. Der Longplayer soll mit druckvollem Rock und einer großen Portion Pop glänzen.

Mit einem roten Cover und einem wirklich ergiebigen Booklet ausgestattet, erweckt der Longplayer zumindest den Abschein, dass es sich um hohe musikalische Qualität handelt. Die Band aus Chicago hat insgesamt zwölf Songs auf das Album „Ask“ gepackt. Noch mit dem Booklet beschäftigt läuft die Scheibe mehr oder weniger im Hintergrund.

Wirkliche HIghlights gibt es nicht. Zwar gibt es einzelne Sound-Spielereien, die nett anzuhören sind. Dennoch klingen einige Titel wie aufgewärmter 1970er Rock. Vielleicht wollte man Supertramp nachahmen; dies ist jedoch gründlich in die Hose gegangen. In der Musik von der Tom Fuller Band lässt sich ein bisschen Tom Petty erkennen. Die Stimme von Tom Fuller will auch nicht so recht zu den Kompositionen passen. Es fehlt einfach der Pep.

Man kann noch nicht einmal behaupten, dass der Longplayer „Ask“ flach oder glatt produziert sei. Es ist irgendwie eine Mischung aus „ich kann, aber ich will nicht“. Ganz so talentfrei ist die Tom Fuller Band nämlich nicht.

In den Songs finden sich gute Ansätze, die einfach nur besser ausgearbeitet werden sollten. Die Hoffnung ist also nicht verloren. Positiv fällt daher der Song Merci Beaucoup auf. Doch auch hier hapert es wieder am Stimmvolumen. Schade eigentlich!

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