Albumcheck | Alte Schule – Angel Witch: As Above, So Below

Sie sind zurück! Mal wieder. Angel Witch haben sich nach mehrfachem Auflösen mal wieder zusammengerauft und schmeißen ein neues Album auf den Markt: „As Above, So Below“.

Die 1977 gegründete und mittlerweile legendäre Band, die einst die „New Wave of British Heavy Metal“ entscheidend voranschubste, ist ihrem Sound von damals treu geblieben.  Das bedeutet auch: Das Album ist nicht unbedingt innovativ. Dieses jedoch auf angenehme Weise.

Nachdem sich Chefkompositeur, Gitarrist und Sänger Kevin Heybourne für lange Zeit in die stillen Wälder von Beckenham in der englischen Grafschaft Kent zurückgezogen hatte, um dort  Bäume zu pflegen, versetzte ihn eine schwere, im Dienst zugezogene Kopfverletzung ihn zurück in die laute Wirklichkeit des Heavy Metal.

Das ab Mitte März erhältliche Resultat dieser drölfzigsten Wiedervereinigung von Angel Witch ist bestes Altmetall, das mit rifforientierter Gitarrenpower die Lautsprecher zerfetzt. Wer sich nach der Guten Alten Zeit sehnt, die alten Sachen von Maiden, Priest, Sabbath und Kollegen mag, mit einem Schuss Uriah Heep, einem kräftigen Spritzer Deep Purple und einem doppelten Whiskey (oder mehr!), der ist gut versorgt.

Modern ist die Platte wahrlich nicht, aber:

Nicht modern heißt nicht (ver)modern!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.