Albumcheck | The General Strike von Anti Flag

Hach, wie lange hat man solche ungeschliffenen Töne amerikanischer Punkbands vermisst. Green Day sind ja mittlerweile schon etwas weichgespült, obwohl ich sie immer noch gern höre. Doch auch Anti Flag aus Pittsburgh sind nicht zu verachten. 

Die sehr politisch angehauchte Punkband veröffentlicht am 16.März ihr neues Album namens „The General Strike“. Passender Name für ein Album einer Band, dessen Land derzeitig in Aufruhr und von (finanziellen) Krisen geschüttelt wird.

Auch diesmal scheuen sich die Jungs nicht ihre Zuhörer in Aufruhr zu versetzen. Mit „Get Up! Your Voices Are Needed!“ versucht Sänger Justin Sane die Ohrenzeugen in Stimmung zu bringen. Es ist nicht alles Gold was glänzt. Und schon gar nicht in den USA der heutigen Tage.

Neben harten Riffs, starken Schlagzeugeinlagen, wütender Texte und brüllendem Gesang machen sich Anti Flag mal so richtig Luft und verurteilen so alles was in ihrem Land schief läuft. Ihre Meinung wird sicherlich nicht jedem schmecken, aber so ganz unrecht haben sie mit ihrer musikalischen und künstlerischen Beurteilung nicht.

Anti Flag präsentieren auf ihrem Album „The General Strike“ den amerikanischen Punk-Rock in ihrer Reinform. Ein spannendes Epos, was die Jungs da so abliefern.

Laut, krachig und irgendwie gut. Anti Flag kann man nicht überhören und sollte man auch nicht. Hier greift die Generalfunktion der Musik: sich von anderen abzuheben und sich gegenüber der Obrigkeit (auch wenn es nur die Eltern sind) aufzulehnen.

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