Albumcheck | Sings Gershwin von Lyambiko

Die aus Thüringen und Tansania stammende Sängerin Lyambiko gilt als die erfolgreichste deutsche Jazz-Sängerin der letzten Jahre. Im Mai 2011 erhielt sie den ECHO Jazz in der Kategorie „Sängerin des Jahres“.

Nach der erfolgreichen Hommage (Albumtitel: Saffronia) an die US-amerikanische Blues und Jazzsängerin Nina Simone im Jahr 2008 widmet sich Lyambiko mit ihrem neuen Album „Lyambiko sings Gershwin“ nun einer weiteren Musikgröße ihres Genres. 

Die Sängerin interpretiert die schönsten Songs von George Gershwin neu und setzt neue Interpretationen der alten Titel erfolgreich um. „Summertime“ oder auch das Lied „I Got Rythm“ dürfen auf einer solchen Platte natürlich nicht fehlen. Des weiteren gibt es auch einige von Gershwins weniger bekannten Meisterstücken auf die Ohren.

Zu manchen Stücken gibt es im Original sehr stimmungsvolle Einleitungen, so genannte „Verses“, die sehr selten zu hören sind„, erklärt Lyambiko. „Jeder kennt ‚Love Walked In“ – aber wer kennt den Verse dazu?

Die Gershwin-Songs erstrahlen unter Lyambiko’s Stimme im neuen Glanz. Für einen Gershwin-Fan ein Muss. Doch auch andere Zuhörer sollten die Schönheit dieser Werke entdecken.

Ob nun als Berieselungsmusik oder als sanfte Hintergrundmusik in einer anspruchsvollen Bar: „Lyambiko sings Gershwin“ verzaubert auf ganzer Linie. Zeitlose Musik in hoher Qualität und mit wundervollen Klangfarben gespickt. Voll ins schwarze getroffen! Tolle Platte!

Da wünscht man sich einen kultivierten Herren an der Seite, der einen schwebend über das Tanzparkett begleitet.

Anspieltipps: 

  • Nice work if you can get it
  • Let’s call the whole thing off
  • Summertime
  • Slap that Bass

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