Albumcheck | Roses von The Cranberries

The Cranberries veröffentlichen am 24. Februar 2012 ihr neues Album „Roses“ und kehren damit seit über zehn Jahren in die Höhen der Musikwelt zurück. Die erste Auskopplung „Tomorrow“ ist bereits am 10.Februar erschienen.

Die Karriere der Cranberries begann im Jahr 1989. In den 1990ern verkauften sie insgesamt mehr als 30 Millionen Alben – und das weltweit.

Nachdem The Cranberries im Jahr 2003 ihre Trennung bekannt gaben schien die Welt für die Fans verloren. Doch als die Sängerin Dolores O’Riordan 2009 ein Ehrendiplom am Trinity College erhielt, traf man sich noch einmal für eine Acoustic-Performance zusammen. 2010 folgte eine Reunion-Tour, mit insgesamt 107 Konzerten in ganz Europa, Nord- und Südamerika und in Asien; Höhepunkt war schließlich 2011 ihr allererstes Konzert in China.

Kurzerhand hat sich die Band entschlossen ein neues Album aufzunehmen. Und da sind wir nun. Produziert wurde das neue Album „Roses“ von Stephen Street, der bereits für The Smiths und Blur arbeitete.

Die Band hat wieder zu sich selbst gefunden. Somit sind die Songs von einer neuen Frische, klingen hoffnungsvoll und sind schön anzuhören. Ein bisschen erwachsener ist man trotzdem geworden.

Auf dem Logplayer „Roses“ sind schnörkellose und ehrliche Songs zu hören, die verzaubern. Ja, da sind sie wieder. Ganz in alter Marnier. Schon allein deswegen ist das Album hörenswert. Viel Gefühl mit einem kleinen Hauch von Melancholie. Gut gelungen.

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