Albumcheck | Parastrophics von Mouse On Mars

Es sollte über fünf Jahre dauern, bis  Mouse on Mars zurück in den Olymp der Plattenveröffentlichungen zurückkehren sollten. Der deutsche  Elektronik-Act wird weltweit gefeiert und für seine einzigartigen Innovationen geschätzt.

Mit ihrem neuen Album “Parastrophics” starten Mouse on Mars wieder durch. Erschienen ist das Werk bereits am 24. Februar. Und wieder schäumt das Album vor Ideen und purer kinetischer Energie über. 

Zu bieten hat das Werk wummernde Bassdrums, seltsam klingende Beats sowie Synthies, die einem beim lauten Ohrenschmaus einen Tinitus verpassen könnten. Wirr ist die Klangwelt von Mouse on Mars schon. Ob die wirklichen Marsianer solche Musik produzieren würden? Schließlich hören sich die Song auf Parastrophics schon ein wenig ausserirdisch an.

Doch ausserirdisch ist immerhin noch besser als unterirdisch. Die musikalische Vielfalt  reicht vom hawaiischen Gitarren bis über Pan-Flöten, die im Funk-  oder auch Acidschienen eingebunden sind.  Der Ohrenzeuge hat zumindest sehr viel zu tun, die Wirrungen der einzelnen Töne auseinander zu klamüsern.

Ausgestattet ist das Album mit13 Tracks. Einfach „durchhören“ geht nicht. Eintauchen aber auch nicht wirklich, da das dargebotene doch etwas „schräg“ daher kommt. Für viele Ohrenzeugen mag dies innovativ klingen, für manche ist es einfach nur anstrengend. Wir sind da eher geteilter Meinung. Zumindest scheinen sich Mouse on Mars bei den Aufnahmen gedacht zu haben, dass sie ihr neues Werk in kontrollierten Dosen auf den Zuhörer loslassen wollen. Die Produktion ist, wie man es von Mouse on Mars erwarten dürfte, großartig. Die Musik ist Geschmacksache.

Hier die Tour-Dates:

02.03.2012 Berlin, Columbiahalle + Club (20 Jahre Intro)
03.03.2012 Köln, E-Werk + E-Werk2 (20 Jahre Intro)
06.04.2012 (CH)Zürich – Exil
12.04.2012 Munich – Backstage
27.04.2012 Hamburg – Uebel & Gefaehrlich

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