Albumcheck | Evelinn Trouble introducing Television Religion

Der Name des Albums klingt schon schräg. Und dann noch das Cover- ein mutiertes Testbild, welches viele gar nicht mehr kennengelernt haben.  Folgerichtig ist der Sound auch- schräg.

Nicht im Sinne von unharmonisch. Aber überhaupt. Die Instrumentierung besteht unter anderem auseinem prähistorischen Synthesizer und einer defekten Drum Machine, die, wenn in Gebrauch, sehr begrenzt tanzbare Beats erzeugt. Es ist, als hätte man 80er-Wave in die heutige Zeit katapultiert und alles entfernt, was eigentlich dazugehört, so dass nichts mehr davon übrig ist und alles neu erfunden werden muss.

Zu alles anderem als voluminösem wummernden Playback singt die erst zweiundzwanzigjährige Züricherin Evelinn Trouble (bürgerlich: Linnéa Racine – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Hautpflegeserie!) ihre Botschaft wie in Trance. Schwer verdaulich. Wer’s gerne ungewöhnlich hat, der möge sich interessieren! und den 17. Februar vormerken.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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