Albumcheck | Devil’s Train – Teufelsz(e)ug

Du kennst Devil’s Train noch nicht? Vielleicht doch zumindest ein paar Waggons, denn Devil’s Train bestehen aus Mitgliedern von Bands wie Stratovarius, Evergrey und Mystic Prophecy. Am 17. März bringen sie ihr selbstbetiteltes Debutalbum heraus.

Und es rockt. Teuflisch. Es klingt, als hätten die Jungs nach dem Konsum von „From Dusk Till Dawn“  Südstaaten-Rock a la ZZ-Top metallisch beschwert, motörisiert und schließlich daraus ihr eigenes Ding gedreht. Bemerkenswert vor allem die Adaption des Rock-Klassikers „American Woman“!Harte, hackende Riffs, metallische Soli, rockiger Groove und Vocals wie im späten Hardrock oder frühen Metal treiben das Album rastlos, doch nicht hektisch voran.

Die Fahrt im Zug ist schnell und nicht zu komfortabel, Du sitzt auf Holzbänken, denn glattpolierter gepolsterter Mist ist etwas für Weicheier, Saunauntensitzer und Steakdurchbrater. Schnell ja, aber nicht hektisch. Der ICE ist Techno. Die frisierte Dampflok ist Rock’n’Roll. Und das ist er, der Zug des Teufels. Fahrt zur Hölle! Aber nehmt mich mit! \m/

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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