Albumcheck | Cities von Talking Pets

Manchmal etwas Westcoastsound, manchmal ein wenig militärisch inspiriert, manchmal einfach nur folkfröhlich zeigt sich der Sound auf dem Album „Cities“ der Talking Pets welches am 24. Februar veröffentlicht wird.

Vier junge Musiker überzeugen mit beschwingtem poetischem Folkrock im Herzen und begründen mit ihrer Band einen ganz eigentümlichen Musikstil, der eine Alternative zur kalten Wüste des Electro in heimischen Indiediscos darstellen soll.

Nachdem sie 2009 ihr selbstbetiteltes, mittlerweile ausverkauftes Debütalbum veröffentlicht haben, kommt nun ihr neues Werk „Cities“ auf den Markt, auf das ihr euch freuen dürft. Wurde ihr Erstlingswerk zunächst noch in Eigenregie aufgenommen, ohne jemals vorher auch nur einen einzigen Livegig gabsolviert zu haben, präsentiert sich der neue Longplayer in „geübterer „Form.

Ein wenig Nostalgie hat sich in den insgesamt 13 Songs eingefunden. Doch das ist nicht besonders negativ zu werten, sondern macht den besonderen Charme des Longplayers aus. Und auch die  Gesangslinien auf “Cities“ wecken musikalische Erinnerungen an die Musik der 60er Jahre. Trotzdem schaffen es Talking Pets ihren Songs eine eigenständige Frische einzuhauchen, so dass sie eine eigene Dynamik und Handschrift entwickeln.

Die Klangbilder sind vielfältig gestrickt. Die Melodien und auch die Texte gehen unter die Haut. Ein Akzent ist kaum zu hören.

Wer würde vermuten, dass es sich bei Talking Pets um eine deutsche Band handelt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Die vier Jungs kommen nicht aus den USA. Sie kommen aus München. Das ist angesichts nichts ungewöhnliches, schließlich hat München laut Wikipedia 1.353.186 Einwohner.

All band members are located in munich, yet they are not rich.

Soso, sie sind also noch nicht reich. Das sollte sich allerdings sehr leicht ändern lassen, denn wer solche Musik macht, kann mit internationalen Künstlern durchaus mithalten. Monumentale Songs aus deutscher Feder. Das hat was.

Anspieltipps: 

  • Sunlight Anthem
  • Demons
  • Traffic Jam
  • Lost

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.