Albumcheck | Agent Cooper wie ein Phoenix „From The Ashes“

Agent Cooper. Der FBI-Mann aus der Ami-Serie „Twin Peaks„? Auch. Hier ist jedoch ein fünffacher Agent Cooper, der 1999 mit einem selbstbenannten Album debütierte, zehn Jahre, nachdem Dale Cooper zwecks Ermittlungen in Twin Peaks auftauchte.

So mysteriös, wie sich diese Fast-Seifenoper präsentierte, klingt das neue Album der Knaben aus Atlanta, die als Hobby ausgerechnet „Fischen“ angeben, allerdings nicht. Fischen? Muss wohl Dynamitfischen gemeint gewesen sein!Zumindest kracht es recht ordentlich zum Einstieg, und die Herren Agenten Serienjunkies arbeiten sich flotten Taktes durch „From The Ashes“ hindurch. Doch trotz des Tempos und ein paar guten Einfällen fehlt Agent Cooper ein wenig Pfeffer. Den Gesangspartien von Doug Busbee gebricht es ein wenig an Tonumfang und Abwechslung. Die Begleitung hingegen fällt gelegentlich raffinierter aus.

Man kann jedes Stück sofort identifizieren. Als zu der Platte gehörend, das Auseinanderhalten untereinander ist schon etwas schwieriger. Trotzdem- grottig ist das Album sicher nicht, trotz der Mängel, und so empfehle ich mal wieder, sich ein eigenes Bild zu machen.

Agent Cooper live:

26.02.12 (DE) Crystal, Berlin
27.02.12 (DE) Hirsch, Nürnberg
28.02.12 (DE) Luxor, Cologne

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

1 Comment

  1. Schreckgespenster sagt:

    Dynamitfischen! Wie geil!

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