RETISONIC mit dem Album „Robots F*cking“

Die Mitglieder von RETISONIC haben eine lange Historie im Hardcore, Post-Hardcore und Post-Post-oder-wie-auch-immer-es-gerade-heissen-mag. Für Sänger und Gitarrist Jason Farrell nahm alles seinen Anfang mit den berüchtigten DC Hardcore Bands SWIZ und FURY (beide Jade Tree), setzte sich fort mit BLUETIP (Dischord) sowie SWEETBELLY FREAKDOWN (Jade Tree). Drum- mer Joe Gorelick hatte mit seiner Band GARDEN VARIETY (Cargo/Headhunter/Gern Blandsten) zur Erhöhung des Niveaus des Post-Hardcore und Pre-Emo („Pre-mo“) beigetragen und mit THE 52-X chaotischen Hardcore zelebiert, bevor er schließlich zu BLUETIP stieß.

Bassist Jim Kimball hatte mit STELLA BRASS angefangen, spielte später bei J MAJESTY (Some), THE LOVE SCENE, zu denen ebenfalls John Herguth von HOUSE & PARISH und ATLANTIC/PACIFIC (beide Arctic Rodeo) zählte, und seiner aktuellen Band VS.ANTELOPE (Arctic Rodeo), bei denen Chris Daly (TEXAS IS THE REASON, JETS TO BRAZIL) am Schlagzeug sitzt.
RETISONIC kamen 2002 in New York City zusammen und gingen direkt in den USA und Europa auf Tour, um ihre von J Robbins (THE PROMISE RING, GARRISON, BRAID, JETS TO BRAZIL, TEXAS IS THE REASON, BLUETIP, JOSHUA, CLUTCH) produzierte Debüt EP„Lean Beat“ zu supporten. Die EP wurde zeitgleich auf drei Kontinenten veröffentlicht (Silverthree in den USA, Modern City in Frankreich und Inherited Alliance in Japan) und präsentierte eine reduzierte Herangehens- weise an einen komplexen Sound. 2003 arbeiteten sie erneut mit Silverthree und Modern City zusammen, um ihr von der Kritik hochgelobtes, von Ian Love (RIVAL SCHOOLS, DIE 116, BURN, CARDIA, als Solokünstler bei Arctic Rodeo) produziertes Album„Return To Me“ zu veröffentlichen. In Rezensionen wurde das Album als „unwiderstehlicher, mächtiger Cocktail“ bezeichnet, der „lächerlichem Punk Chaos erhabene Pop-Melodien beimischt“. Konstante Tourneen in den USA und in Europa waren die Folge und führten zu einer mächtigen, kraftvollen Präsenz auf der Bühne.

2004 hatte die Band jedoch an Puste verloren – der Drive war nicht mehr da, und auch finanziell sah es nicht gut aus. Die erforderliche Auszeit war die Folge. Jason zog nach Los Angeles, Joe und Jim blieben in New York City und spielten in verschiedenen anderen Bands. Die Pause sollte nicht lange andauern. Obwohl die Bandmitglieder nun 3000 Meilen voneinander entfernt lebten, war der Drang und Antrieb, zusammen Songs zu schreiben, ungebrochen – und so waren nach der Trennung schnell 18 neue Songs geschrieben und aufgenommen.

2006 veröffentlichte das Label Ascetic Records die ersten sechs RETISONIC Songs dieser Sessions auf der EP„Levittown“. Eigentlich sollte diese EP die kurze Zeit bis zu einem neuen Album überbrücken, das die Band in dieser Zeit bereits weiter aufnahm. Doch leider verzögerten verschiedene widrige Lebensum- stände die Vollendung des Albums sowie dessen Veröffentlichung … bis heute.

Voller Stolz kündigt Arctic Rodeo Recordings nun die Veröffentlichung des neuen, selbst produzi- erten RETISONIC Albums„Robots Fucking“ an. Die 12 Songs auf dem Album setzen die Erkundung von Punk, Hardcore, Rock und New Wave (gefiltert und geprägt von einer stark ausgeprägten Erziehung der DC Szene) fort, so wie sie RETISONIC stets verbunden hat. Diesmal jedoch ist der Fokus klarer gesetzt, und die Kontraste sind deutlicher definiert … in beide Richtungen: hell und dunkel.

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