Bella Block – Stich ins Herz (O.S.T.) komponiert von Ali N. Askin

Dies ist der Original Score zu einer Folge der erfolgreichen TV-Krimireihe ‚Bella Block‘. Orchestriert für Streichorchester (mit gelegentlichen Perkussionseinsätzen und elektronischen Sounds) unterstreicht er die dunkle und dramatische Handlung: Bella besucht einen Vortrag ihrer langjährigen Freundin Margit Brettschneider aus Berlin, die an der Hamburger Universität eine Gastvorlesung hält zum Thema „Gibt es ein Mörder-Gen?“. Eine These, der Bella sehr kritisch gegenübersteht. Zu ihrer Freude trifft sie im Hörsaal auf Margits Nichte Caro, die sie zuletzt als Kind gesehen hat.

Caro studiert im zweiten Bildungsweg und jobbt in einem Fisch-Imbiss, um ihr Studium zu finanzieren. Als Margit Bella und Oberstaatsanwalt Mehlhorn dorthin zum Essen einladen will, ist jede Diskussion über die Mörder-Gen-These hinfällig, die grausame Realität holt sie ein. Sie finden Caro ermordet vor, die Kasse des Restaurants ist leer. Dennoch kommen schnell Zweifel an einem Raubmord auf.

Caro war schwanger und hatte eine Beziehung mit einem verheirateten Mann. Max Klöckner kann aber, genau wie seine Frau, ein wasserdichtes Alibi vorweisen. Bella setzt alles daran, den Mörder zu finden. Sie lässt sich auch nicht vom neuen Dienststellenleiter Mark Haber abhalten, der ihr mit Hausverbot im Präsidium droht und den Kontakt zu den ehemaligen Kollegen erschwert. Mit ihrem einmaligen psychologischen Gespür macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder.

Der renommierte Regisseur Stephan Wagner hat sein eigenes Drehbuch mit einem hochkarätigen Schauspieler-Ensemble inszeniert. Sebastian Koch, Anna Schudt und Annika Blendl spielen glaubwürdig und berührend ein hochemotionales Liebesdrama. Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig und Jörg Hartmann unterstützen und behindern in bewährter, virtuoser Manier auf Seiten der Ermittler die Arbeit Bella Blocks. Maren Kroymann als alte Studienfreundin entlockt Bella zudem neue Töne und Eingeständnisse.

In ihrem 30. Fall ist Bella Block nach dem Ausflug nach Stockholm wieder ganz und gar in „ihrer“ Stadt Hamburg angekommen. Und Hannelore Hoger nutzt dieses Heimspiel ein weiteres Mal für eine energische und einfühlsame Darstellung einer starken, modernen Frau, die impulsiv, intuitiv und integer sich selbst und die Menschen um sich mit ihrer komplexen Wahrheit konfrontiert. So knüpft dieser Jubiläums-Film von Stephan Wagner an das hohe Niveau und die Intensität der mittlerweile seit über 17 Jahren erfolgreichen Krimireihe an.

  • Regie: Stephan Wagner
  • Buch: Stephan Wagner
  • Kamera: Thomas Benesch
  • Musik: Ali N. Askin
  • Darsteller:
  • Bella Block – Hannelore Hoger
  • Jan Martensen – Devid Striesow
  • Klaus Dieter Mehlhorn – Hansjürgen Hürrig
  • Mark Haber – Jörg Hartmann
  • Max Klöckner – Sebastian Koch
  • Anja Klöckner – Anna Schudt
  • Margit Brettschneider – Maren Kroymann
  • Caroline Alberti – Annika Blendl

TRACKLISTING

  • 1 preludio 1:27
  • 2 venenum 2:41
  • 3 libera me 2:20
  • 4 punctio 2:22
  • 5 domi 2:38
  • 6 figmentum 1:47
  • 7 luctus 2:38
  • 8 portus 3:06
  • 9 morte aerterna 2:12
  • 10 quaestio 3:21
  • 11 umbra 2:11
  • 12 commemoro 1:15
  • 13 dies irae 3:28
  • 14 postludio 1:57

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