Albumcheck | Making Mirrors von Gotye

„Somebody that I use to know“ ….. ein Song der mich in den letzten Wochen extremst umgehauen hat. Er stammt von Gotye, einem belgisch-australischen Singer- und Songwriter. Obwohl er in Belgien geboren ist, zog Goyte bereits mit zwei Jahren nach Australien und ist derzeitig in Melbourne beheimatet. Auf den Song wurde ich aufmerksam, als mir ein sehr enger Freund (auch wohnhaft in Australien) eine CD sendete. Von daher ist Gotye mir schon etwas länger bekannt als so manchem Musikfreund in good old Europe. Ich war direkt hin und her gerissen. Den o.g. Titel nahm Gotye mit der neuseeländischen Sängerin Kimbra auf. In Australien, Neuseeland sowie in den belgisch-flämischen Singlecharts erreichte der Track Platz 1. Am 30. Dezember erfolgte die erste No. 1 Platzierung auch in Deutschland.

Doch einhergehend mit der Single hat Gotye sein Album „Making Mirrors“ veröffentlicht. Etwas 70s hört sich die Musik des modernen Klangkünstlers schon an. Aber seine Titel vereinigen sich mit der Moderne ebenso wie mit 80s Sound. Das mag schon verwunderlich sein, dennoch spricht sich Gotye eine gewisse Qualität zu, die er immer wieder einhält. Seine Präzision und Verliebtheit in Einzelheiten kommen dem Musiker zu Hilfe.

Bei Gotye ist nichts so wie es scheint, jedes einzelne Lied überrascht. Keines scheint zum anderen zu passen und trotzdem ergänzen sie sich zu einem großen Ganzen. Wie bereits erwähnt, ist mir Gotye sehr wohl bekannt. Seine bisherigen Alben „Like Drawing Blood“ und „Boardface“ kenne ich fast aus dem FF. Mit „Making Mirrors“ hat sich Gotye wieder selbst übertroffen.

Keiner, der 12 Tracks wirkt langweilig. Jeder Titel baut eine eigene Spannung auf. Wenn Weihnachten nicht schon vorbei wäre, würde ich behaupten, dies wäre ein super Weihnachtsgeschenk. Aber manchmal muss man sich selbst oder seine Liebsten auch ohne große Feste mit einem Geschenk überraschen. Der Longplayer „making Mirrors“ ist eines davon.

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