Albumcheck | Make My Day

„The only thing worth to be is being like our childhood heroes“

Gießen ist ein großes Dorf, entsprechend wurden aus selbigem bislang vor allem Kinderkapellen wie „Juli“ bekannt. Doch geht es durchaus auch lauter: „Make My Day“ stinken mit PowerRock dagegen an. Die vier Songs auf der kostenlos herunterzuladenen EP sind sehr rifforientiert und kraftvoll, ohne deswegen in die Schubladen Hard Rock oder Metal geschoben werden zu können. Denn diese Musik ist nicht zornig, vielmehr klingt sie nach jeder Menge Spaß und ein wenig auch nach Verhonepipelung althergebrachter Rockstar-Klischees.

„Alle Frauen wollen ein Kind von Sänger Caddison, und alle Männer finden, dass ihre Frauen ein Kind von Caddison haben sollten!“

Sänger Caddison intoniert, als habe der selige Bon Scott (AC/DC) endlich singen gelernt, zu druckvollem, kräftigem, aber gleichzeitig nicht zu hartem Gitarrenrock, der, so die fünf Hessen aus der Heimatstadt des ältesten botanischen Gartens in Deutschland, unter anderem von Bands wie Nickelback, KISS, Mötley Crüe, Foo Fighters oder Aerosmith inspiriert ist.

„Ihre Musik klingt, als habe sich der Rock’n’Roll beim Heavy Metal die Virtuosität und Präzision ausgeliehen, jedoch die Düsternis zu Hause gelassen!“

Undepressive Texte. Undepressive Musik.

Partymusik, aber sowas von! Für die, die so werden wollen wie die Helden ihrer Kindheit.

 

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.