Albumcheck | Lovestrong von Christina Perri

Man kommt in den letzten Monaten nicht drum herum. Egal ob bei Viva oder beim Pay-TV MTV wird man mit Christina Perri beschossen.

Schließlich wurde der Videoclip zu “Jar Of Hearts” hoch und runter gespielt. Und ehrlich gesagt, geht einem das Gejaule der 24-jährigen Sängerin ziemlich auf den Keks. Nun hat sie ihr Debütalbum “lovestrong.” auf den Markt geschmissen.

Nach der ersten Hörprobe des zwölf starken Albums bleibt einem nur eines übrig. Die Hände über den Kopf zusammen zu schlagen und laut zu jammern. Warum um Perri ein solcher Hype entfacht ist, kann man nicht so wirklich nachvollziehen.

Lovestrong.“ ist ein leises Album, mit einigen „Leichtrocksongs“. Dazu noch melancholisch. Doch so wirklich berührt der Longplayer das Herz nicht.

Schon viele Sängerinnen haben sich mit dem Thema Liebe beschäftigt. Ja, das Thema „Liebe“. Man hört es ja beinahe Pausenlos. Nebenbei schaut man sich dann die Nachrichten vom Kriegsrasseln gegen den Iran an, was letztendlich dazu führt, dass die Töne von Christina Perri doch etwas skurril wirken.

Beglücken wird die Amerikanerin mit ihrem Album sicherlich pubertierende Mädels, die gerade ihren ersten Herzschmerz durchleben.

Obwohl die junge Künstlerin aus Philadelphia zu den begehrtesten Acts im Musikbusiness gehören soll, können wir diese Meinung nur schwer teilen. Perri soll bereits ab dem 15. Lebensjahr angefangen haben, eigene Songs zu schreiben. Gute Ansätze finden sich hierfür in den Songs „Penguin“ und „Tragedy“.

Alles andere hört sich an, wie „schon einmal gehört“ und in neuer Auflage.

3 Comments

  1. Anna sagt:

    Ist doch normal das die Labels jungen Künstler die Songs aufs Leib schneidern, damit es in die Charts kommt, deswegen wie du sagst: hört sich an wie “schon einmal gehört” und in neuer Auflage.

    Bestes Beispiel für eine Newcomerin ist Jessie J die ihre Songs selber schreibt und sich damit total abhebt.

    Wenn du das Album bereits gehört hast, würdest du es empfehlen zu kaufen?

    • Schreckgespenster sagt:

      Persönlich finde ich Jessi J nicht unbedingt herausragend, aber trotzdem vielversprechend für die Zukunft. Obwohl ihr letztes Album (in der Deluxe/Platinum Ausgabe) zwar stark geworden ist, weisen die Songs jedoch eine sehr starke Ähnlichkeit mit Katy Perry auf. Aber lies selbst:

      http://albumcheck.de/2011/11/albumcheck-who-you-are-deluxeplatinum-edition-von-jessie-j/

      Wenn dann würde ich Dir anraten die Deluxe/Platinum Version zu kaufen. Am Besten vorab reinhören und dann entscheiden. Ansonsten einfach mal Kate Nash hören. Diese britische Künstlerin ist sehr ungewöhnlich und hebt sich ein bisschen von der Masse ab.

  2. Anna sagt:

    @Schreckgespenster

    Vielen Dank für den Tipp

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