Albumcheck | Immer und überall von YA-HA!

Die Musik schreit YA-Ha! Geboten wird deutscher Indie-Pop mit guten Geschmacksverdrehungen. Frisch, aber dennoch bekannt. 

So präsentiert sich die Band aus München auf ihrem neuem Album „Immer und überall“. YA-HA! stehen somit für clevere Popsongs. Energetischer Gitarrensound, starke Melodien und deutsche Texte sind bei YA-HA! gut aufgehoben.  YA-HA! ist die Band um die Sängerin und Filmemacherin Janna Wonders und den Blumentopf-Rapper Flo Schuster. Zusammen mit Dirk Dirksen (Gitarre) und Flo Laber (Bass) erschaffen sie einen Sound und eine Poetik, die untrennbar in unsere Zeit gehören.

Die doch recht maue Anzahl an Songs täuscht über die Qualität des Album „Immer und überall“. Schräg und abgedreht sind die Texte zwar schon, aber sie entsprechen zumindest dem heutigen Zeitgeist. Zumeist handeln sie jedoch über das, was die junge Generation bewegt. Liebe, Party und Chaos.

Musikalisch bietet der Longplayer „Immer und überall“ viele Facetten der Popmusik in Verbindung mit Indie und leichten Rockeinflüssen. Irgendwie voll 80s-Style, dafür aber nicht weniger schlecht. Würde man es nicht besser wissen, würde man meinen, die Band YA-HA! stamme aus Berlin.

YA-HA! erzählen vom „Robotermädchen“, verlierten sich im „Totalen Chaos“ und wollen tanzen gehen, denn: „Elektrisch ist die Nacht“. Die Musik auf dem Album „Immer und überall“ fasziniert. Steilgehen ist also genauso angesagt, wie der Pogo in der Disco.

Neben den wenigen Songs, fällt das sehr minimalistische Aufklapp-Booklet ins Auge, welches zwar mit witzigen Bildchen aufwarten kann, aber ansonsten wenig zu bieten hat.

Nichtsdestotrotz ist die Musik geil und einem Kauf solltet ihr nicht abgeneigt sein. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.