Albumcheck | Duality von Tina Trumpp

Mit ihrem Debüt-Album „Come A Littler Closer“ konnte sich Tina Trumpp bereits 2010 als souveräne Interpretin jazziger Balladen vorstellen. Mit ihrem neuen Longplayer „Duality“ offenbart sich die Sängerin nun ihren Ohrenzeugen und lässt sie näher an sich heran. „Duality“ erscheint am 30. März, so dass sich die Fans noch ein wenig gedulden müssen. Wer möchte, kann sich die Scheibe jedoch bereits bei Amazon vorbestellen. Wir haben die neun Eigenkompositionen von Tina Trumpp auf „herz und Nieren“ geprüft.

„Duality“ ist in enger Zusammenarbeit mit Sebastian Studnitzky entstanden, wie es bereits bei Tina’s Debütalbum der fall war. „Ich habe instinktiv gespürt, dass es die Musik ist, der ich weiter folgen möchte“, erklärt die Sängerin, „wir wollten Kompositionen schreiben, die die klassischen Jazz-Akzente hin zu individuellen, eher pop-orientierten Songs verschieben.“

Im Vergleich zum jazzverwurzelten Debüt-Album inklusive Streicher-Begleitung hat die junge Künstlerin, die in eine musikalische Familie hineingeboren wurde, ihr neues Werk musikalisch entschlackt. Ein erlesenes Quartett aus Gitarrist Arne Jansen (Jazzanova), Bassist Edward Maclean (Peter Fox), Schlagzeuger Tommy Baldu (Edo Zanki) und Sebastian Studnitzky haben den Songs leichte und helle Klanglandschaften verpasst, die der Stimme von Tina Trumpp besonders schmeicheln.

Einige Stücke sind stark vom akkustischen Gitarrensound geprägt, andere von den feinen Pianoläufen Studnitzkys. Bei der Abmischung setzte Tina Trumpp auf die schon bewährte Zusammenarbeit mit Arne Schumann.

Mit „Duality“ veröffentlicht die Musikerin einen musikalischen Seelenstrip, der die Herzen der Ohrenzeugen verzaubern mag. Neben gut durchdachten Texten, finden immer wieder kleine Kostbarkeiten ihren Platz. Die Klangqualität und der musikalische Stimmungswechsel veranlasst berauschendes Kopfkino, welches noch nach dem Ende des Longplayers anhält.

Hört man „Duality“ in einer Endlosschleife fällt dies kaum ins Gewicht. Schließlich lässt sich bei jedem Ohrwaschgang etwas neues entdecken. Spannend, berührend und beruhigend.

„Duality“ ist eine kleine Insel in der oft so überfüllten Musiklandschaft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.