Albumcheck | Busy Days For Fools von Lee Burton

Die Langsamkeit in der Elektronik ist wieder auf dem Siegeszug. Künstler wie Nicolas Jaar oder Pantha du Prince holten die Romantik zurück in die elektronische Musik. Auch die organisch warmen und deepen tracks des griechischen Musikers und Produzenten LEE BURTON aka Liberto aka Lefteris Kalabakas nehmen sich viel Zeit und Raum. Am 13. Januar geht sein Werk „Busy Days For Fools“ an den Start.

„Busy Days for Fools“ zeigt die „stoner side of electronica“ mit tiefgründigen, elektronischen Songwriting. Die Musik berührt und wirkt zeitlos. Somit kann man die Scheibe wie ein kleines Juwel der Melancholie betrachten. Trotz seiner Tiefgründigkeit hat sich Lee Burton die Mühe gemacht, sein Thema mit einer angenehmen Experimentierfreude zu gestalten.

Lee Burton ist eigentlich schon ein alter Hase im Musikgeschäft. Unter dem Namen Liberto hat der Künstler etliche Remixe und Kollaborationen mit Labels wie Trapez, Plastic City oder Playmobil geschlossen und eigene Alben veröffentlicht.

Mit seinem jetzigen Künstlernamen ist er seit 2009 unterwegs. Sein erstes Album „Lullaby“ (unter diesem Namen) konnte große Erfolge feiern. Vergleicht man die beiden letzten Werke miteinander, fällt auf, dass Lee Burton mit „Busy Days For Fools“ doch etwas ganz anderes im Sinn hatte. So hat er Elemente aus Folk, Blues, Rock und auch Jazz miteinander kombiniert und in elektronisches Geschenkpapier verpackt.

„Busy Days For Fools“ kann man nicht wirklich als Entspannungsmusik abwerten. Das Werk beruhigt und ist zeitlos schön.

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