Albumcheck | 4Arm legen mit „Submission For Liberty“ ihr drittes Album vor

Australien- dorthin wurden einst des Abendlandes Verbrecher verbannt (was heute mit Y-Prominenten, die niemand kennt, gemacht wird), dort leben die giftigsten Tiere der Welt. Exportschlager Australiens sind vor allem AC/DC und Rose Tattoo, doch auch diese (ungleich härtere) Band sollte ein solcher sein.

Konnten die vier Männer aus Koala-Country sich doch binnen nur zweier Jahre nach der Gründung 2004 in die Top Five der Metaller schrabbeln (Music Oz Awards 2006) und zugleich lukrative Endorsement-Verträge abschließen. Nun liegt der Redaktion vorab der am 10. Februar erkaufbare Drittling vor: „Submissions to Liberty“. Und das bringt die heiße Sonne Australiens hervor:Bandfoto 4armDiagnose: Klassischer Thrash Metal der Machart Anthrax und Pantera. Kein verzierrateter Killefitt- Laut, hart, schnell ohne Bombast. Wütende Vocals, die zornig wie der junge James Hetfield (Metallica) ihre Botschaft verkünden. Nicht verkünden, verbrüllen! Drums, als hätte man eine Harley mit einer AK-47 gekreuzt. Gitarren wie Bohrmaschinen und Kettensägen. Wild und schnörkellos wie in der Guten Alten Zeit, der Blüte des Thrash in den Achtzigern, als sich die Weicheier unter uns noch an Figuren wir Boy George delektierten.

Doch sind die Achtziger schon lange vorbei, und somit ist der Sound der Combo nicht wirklich innovativ. Doch was soll’s? Wer braucht schon immerzu etwas Neues, und  Spaß macht er immer noch. Offensichtlich auch 4ARMS selbst, die sich gerne mal vom anderen Ende der Welt nach Europa bequemen dürfte.

 

4ARM – Submission For Liberty (Album Trailer) from RSI Digital Media on Vimeo.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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