Konzertcheck | Die Fantastischen Vier im ISS Dome

Jetzt geht’s ab, dachte ich mir als die da von den Fantastischen Vier zum kleinen Stelldichein, auch Konzert genannt, den ISS Dome in Düsseldorf betraten. Obwohl die Jungs kein Heimspiel hatten, konnten die Fanta 4 die versammelten Zuschauer in die 4. Dimension beamen. Es war ein sonderliches Schauspiel, wie sich die Jungs aus der Bühne emporhoben. Anfänglich kam die Musik lediglich vom Band, nur die Stimmeinlagen waren live und direkt. In guter Hoffnung, dass die ansonsten leere Bühne nicht länger lediglich von den 4 Gewinnt Brüdern bevölkert wird, kamen nach dem Einzug wie Gladiatoren weitere Musiker auf die runde Bühne, welche inmitten des ISS Dome aufgebaut worden war.

Trotz der nicht ausverkauften Halle, dauerte es nicht lange bis das Lauschgift der Fanta Vier sich positiv auf das Publikum auswirkte. Wäre der ISS Dome nicht auf solidem Boden gebaut worden, hätte man annehmen können, die Halle hüpft von allein durch die Gegend. Das Mantra der Musiker erreichte in Null Komma Nix die Zuschauer. Ja, es kann so einfach sein.

Neben einigen Songs aus ihrem Album Für Sie immer noch Fanta Sie gaben die Jungs auch viele ihrer Tracks zum Besten, die sich im Laufe ihrer künstlerischen Karriere angesammelt haben. Für die Anwesenden hatten die Fanta Vier viel zu bieten. Das Programm war gut durchdacht und konnte sehr viele Stimmungskurven aufweisen. Manchmal ganz ruhig, ähnlich einem Tag am Meer und machmal etwas poppiger. Zwischenzeitlich gab es immer wieder Verschnaufpausen, doch nur ein Song später erhielt man die Gelegenheit wieder so richtig abzuhotten. Die Kommunikation mit dem Publikum war ebenfalls gegeben und wirkte keinesfalls aufgesetzt oder abgeklärt.

Bekommt man eine solch geniale Vorstellung auf die Ohren und vor Augen geführt, fühlt man sich wie neu geboren und würde am liebsten ganz laut danke schreien. Es muss also einen Grund geben, warum die Fanta Vier so populär in deutschen Landen sind. In Anbetracht einer derartig guten Performance muss man begeistert sein.

Die Dauer des Konzertes war mehr als ausreichend. Nur kurz gingen die Musiker von der Bühne, um schnell nach den „Zugabe“-Rufen wieder präsent zu sein.

Letztendlich verabschiedeten sich die vier Stuttgarter und wünschten zugleich dem Publikum ein frohes Fest. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass ich die Fanta Vier besuche. Schließlich sind sie wirklich zu geil für diese Welt.

Ich bleib euch auf jeden Fall troy.

Die Organisation im ISS Dome war ebenfalls gut gelungen. Man höre und staune: Besucher konnten sogar ihre Jacken abgeben. Es gab ausreichend Platz. In Düsseldorf scheint dies besser zu funktionieren als in der Nachbarstadt Köln. Die Getränkepreise waren jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Toiletten waren in einem sauberen Zustand.

 

 

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