Albumcheck | Cross X: This Is The Time

Zuerst meint man, die vier Jungs aus Ulm haben eine Linie Beastie Boys geschnupft und mit einem Unterbau aus Metall versehen. Die Vocals jedenfalls gehen sehr in diese Richtung, typisch das Einfallen der Nebensänger für einige Silben oder Worte, auch als „Groupshouts“ bekannt. Letztlich aber passt das Etikett „Hardcore“ jedoch ein wenig besser. Wobei ein Etikett meist nur einen Ausschnitt des Inhalts wiedergeben kann. So auch hier.

Der Gesang, eher Sprechgesang, macht wie erwähnt einen beastigen Eindruck, nur ohne den Rap darin. Weniger erinnert er an den traditionellen Hardcore a la Toxoplasma und Konsorten. Untermauert mit einem Fundament giftiger Gitarren und Drums, die sich auch nicht recht zwischen den Schubladen Metal und Hardcore entscheiden mögen, ist nun der neue Tonträger fertig, der in zwei Wochen bezogen werden kann. In den üblichen Internetgeschäftlichkeiten ist der Download schon jetzt möglich.

Auf das hörende Volk warten sieben Titel, die auf dem vierten Album seit immerhin schon elf Jahren gelandet sind. Und machen Appetit auf mehr.  Das hors-d‘œuvre kann man sich auf der Seite der Band herunterladen.

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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