LeAnn Rimes veröffentlicht Lady & Gentlemen

Mit 40 Millionen verkauften Alben, zwei Grammys, drei Academy Awards und 12 (!) Billboard Music Awards könnte man sich entspannt zurücklehnen und in seinen alten Bahnen bleiben. Nicht so die erst 29-jährige LeAnn Rimes, der weibliche Superstar der US-Pop- und Countryszene, die schon mit 14 Jahren ihren ersten Grammy für ihr Debüt Blue entgegen nehmen und im Jahr 2000 den Coyote Ugly-Titelhit „Can’t Find The Moonlight“ weltweit hochplatziert in die Charts bringen konnte. Mit „Lady & Gentlemen“ geht sie durchaus neue Schritte – und sie traut sich was, denn in der bekanntermaßen schwerfälligen und von den Herren dominierten Country-Szene ist es ein Zeichen von Mut, wenn eine Frau den Männern zeigt, wo der Hammer hängt.

Genau das tut LeAnn Rimes, denn „Lady & Gentlemen“ knöpft sich die Songs der großen Legenden des Country vor, darunter Waylon Jennings, Merle Haggard, Kris Kristofferson und George Jones, und interpretiert sie mit Respekt und Achtung, aber auch mit einer guten Portion Verve und aus einer sehr weiblichen Perspektive.

„Dieses Album ist aus der Erinnerung an die Zeit hervorgegangen, als ich mich in Countrymusic verliebt habe“, erklärt LeAnn. „Dabei fiel mir auf, dass alle meine Lieblingslieder von Männern geschrieben wurden. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich in der Zeit zurückgehen kann und die Songs aus der Perspektive einer Frau singen kann. Und ich hoffe, die Songs damit auch einem neuem Publikum nahe zu bringen“. Natürlich klingen Titel wie „He Stopped Loving Her Today“ oder „Good Hearted Woman“ aus dem Munde einer jungen Frau anders, als wenn ein gestandener Mann es singt. Und manchmal wird der Unterschied zwischen den Geschlechtern auch erst auf einer zweiten Ebene sichtbar, etwa wenn LeAnn Rimes statt „Only Daddy That Will Walk The Line“ Only Mama That Will Walk The Line intoniert. Aber es ist nicht nur charmant, es ist sogar gelungen, mit welcher Überzeugungskraft LeAnn Rimes die Klassiker des Country inhaltlich ebenso wie im Sound modernisiert.

LeAnn Rimes zeigte keine Scheu, die Songs so zu bearbeiten, dass sie leichtfüßig in ihre Haut schlüpfen konnte. Zusammen mit dem 20-fachen Grammy-Gewinner Vince Gill und ihrem langjährigen Studiopartner Darrell Brown (Keith Urban, Rascall Flatts) sorgte sie für die nötigen Veränderungen in der Instrumentierung und in den Arrangements, um die Songs ganz auf ihre Person abzustimmen – schließlich stammen Idee, Arrangements und Re-Interpretation von ihr selbst und sollen ihr eigenes Verhältnis zu den Songs widerspiegeln. Zudem ergänzen zwei eigene Neukompositionen das Repertoire, Crazy Women und Give, die sich hervorragend in die Sammlung aus Klassikern eingliedern. Zusätzliche Unterstützung erhielt sie dabei von den Produzenten Justin Niebank und John Hobbs.

Bereits im letzten Jahr gab LeAnn Rimes mit John Andersons Swingin‘ einen brillanten Vorgeschmack auf Lady & Gentlemen. Der Song, auf dem Vince Gill eine erfrischend moderne Bluegrass-Gitarre spielt, wurde zu einem Hit in den USA und konnte schließlich eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Female Country Vocal Performance“ verbuchen. Von Anderson selbst gab es für ihre Version eine euphorisch lobende E-Mail!

42 Singles konnte LeAnn Rimes bisher in den Billboard Hot Country-Charts platzieren, 13 davon wurden Top-10-Hits. Das legendäre „Can’t Fight The Moonlight“ ging in 11 Ländern auf die 1, und ihr „Hit How Do I Live“ wurde zum zweitlängst platzierten Song aller Zeiten in den Billboard Hot 100. Mit „Lady & Gentlemen“ zeigt sie nun, dass sie nicht nur das eigene Songwriting, sondern auch die gekonnte Neu-Interpretation von Songs perfekt beherrscht.

VÖ: 11. November 2011

Die Gentlemen über „Lady & Gentlemen“:

Merle Haggard –

“After hearing LeAnn Rimes singing “I Can’t Be Myself” and “The Bottle Let Me Down” It just knocked me down – She sung the heck out of them. The thought and creativity put into the arrangements just blew me away” – Merle Haggard

George Jones –

“When I heard LeAnn Rimes version of „He Stopped Loving Her Today“, the first thing out of my mouth was, „Damn that girl can sing“! I have always loved LeAnn’s voice but she really nailed it, along with all the other songs she has recorded for this album. When I am asked what young artists I love to listen to, LeAnn is always included in that list. She’s keeping it country, which is what I love” – George Jones

Kris Kristofferson –

“I’ve always loved the way LeAnn sings and she beautifully makes “Help Me Make It Through The Night” her own.” Kris Kristofferson

John Anderson –

“I was flattered to have a song on LeAnn’s Album. Her Version of “Swingin” is incredible. After seeing and hearing her perform live, I must say that she is truly one of the greatest singers I have ever heard.” John Anderson

Tennessee Ernie Ford’s son Buck Ford –

„Seriously — I (read ‚we‘) have never thought any arrangement for this song could ever come close to even approaching Jack Fascinato’s jazz groove he built around Merle Travis‘ original country-blues the song was written in. Wedded to Ernie Ford’s pipes, it literally defined a new sound. From the opening bass lines on LeAnn’s take, however, I was in the boat. The track absolutely rocks the signal off the radar! Congratulations. – Buck Ford

John Conlee –

“LeAnn dresses up Rose Colored Glasses in a completely new outfit with a different time signature and surprise ending… and I love it!! Thanks, LeAnn, and i hope it becomes as much a blessing for you as it continues to be for me” – John Conlee

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