Albumcheck | The Best of 25 Years von Sting

Man merkt es. Weihnachten steht vor der Tür. Es ist die Zeit, in der Künstler ihre Best of, ihre Best of der Best of, ihre Very Best of oder ihre the Best of The Very of auf CD pressen, um dann am Weihnachtsgeschäft noch ein paar Greenbacks oder Euronen mitzuverdienen. Manche nehmen auch direkt ein Weihnachtsalbum auf, wie beispielsweise das phänomenale Werk von Michael Bublé oder das Teenie-Weihnachtswerk von Justin Bieber. Der britische Sänger und Songwriter Sting hat sich einen besonderen Namen für sein neues Best of- Album ausgedacht. Anlässlich seiner 25 Jahre andauernden Solokarriere hat Sting sein neues Werk einen einfachen und prägnanten Namen gegeben: „The Best of 25 Years“. 

Auch wenn einige Fans nun abwinken werden, da es die x-te Best of ist ( bei Wikipedia sind neun Kompilationen/ Best of  angegeben), lohnt es sich dennoch einen Ohr reinzuhören. Da uns die Doppel-CD zur Rezension zur Verfügung steht, möchten wir die Musik des ehemaligen  Police-Frontsängers nicht schmälern. Sting ist einfach ein herausragender Songwriter, was man anhand der 31 remasterten Tracks durchaus hören kann.

Wer allerdings sehr gut mit Sting Alben bestückt ist, wird diesen Musik-Sampler eines Gordon Matthew Thomas Sumner eher weniger benötigen. Seine Fans würden sich über ein neues und „wahres“ Sting Album viel mehr freuen.

Als einzelstehendes Best of Album (ohne die anderen zu kennen) ist „The Best of 25 Years“ sicherlich eine Bereicherung für jedes CD-Regal und bildet einen schönen Querschnitt durch das musikalische Schaffen des Briten. Die Musik von Sting muss man einfach mögen.

1 Comment

  1. nachgebloggt sagt:

    Sting begleitet mich schon mein komplettes gefühltes Leben. Jedenfalls die letzten 25 Jahre, die ich Musik höre. Immer war irgendwo ein Lied von Sting in den Charts, wurde im Radio gespielt oder auf Partys. Damit ist er einer von ganz wenigen Künstlern, die immer irgendwie da sind. Mit diesem Best Of Album hat man nun fast alle seiner guten Lieder zur Hand. Bei mir war es so, dass wie ich es gehört habe mir immer wieder Passagen aus meinem Leben eingefallen sind, wo ich die einzelnen Lieder zuordnen würde, was absolut klasse war. Ohne eingroßer Sting-Fan zu sein, empfehle ich jedem den Kauf, alleine schon wegen der tollen Gedanken und Erinnerungen, auf die man da wieder stößt. Was mir gefehlt hat, war „Every breath you take“ das war ja, aber wenn ich mich richtig erinnere, aus den „Police“ Zeiten, schade. Das hätte da noch wunderbar raufgepasst. Oder das Duett zu dem Film die Drei Musketiere, wo er zusammen mit Rod Stewart und Brian Adams gesungen hat. Das aber nur Kritik auf hohem Niveau.

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