Albumcheck | Take Care von Drake

Nach Drakes (Aubrey Graham) erfolgreichem ersten Album „Thank Me Later“ im Sommer 2010 folgt jetzt schon das zweite vielversprechende Album „Take Care“ des kanadischen Rappers und Schauspielers. Auf diesem neuen Album hat er viele bekannte HipHop und R&B Größen als Partner finden können, was wohl den Stellenwert von Drake herausstreicht. Vertreten sind u.a. Rihanna, Nicki Minaj, Stevie Wonder, Andre 3000 von Outkast und natürlich Lil Wayne auf dessen Plattenlabel Drakes Alben erscheinen. Wird es Drake mit „Take Care“ wieder die Spitzen der Billboard Charts zu erstürmen, schließlich schaffte es der Vorgänger in den USA und Kanada auf Platz 1.

Der Longplayer „Take Care“ ist ein guter Mix aus relaxten Rap und überwiegend ruhigen R&B Tracks. Vom Style ist er schlecht zu greifen, es gibt schnellere Rap Tracks wie „Underground Kings“ welche in die Lil Wayne Richtung gehen, gleichzeit erinnert „Over My Dead Body“ schon fast an Common. Das Lied „Take Care“ mit Rihanna driftet schon leicht aus R&B in eine typische Rihanna-Disco-Pop-Nummer ab, was sich aber wirklich sehr gut anhört.

Die R&B Tracks auf diesem Album wie „The Real Girl“ mit Lil Wayne und Andre3000 sind von der langsamen Art mit langsamen satten Beats. Sämtliche Vergleiche zu anderen Künstlern sind absolut nicht abwertend zu sehen. Drake hat seinen eigenen Stil, welcher sehr breit gefächert ist und wirklich gut zu hören ist. Und gerade das macht ihn und seinen Erfolg aus.

Das Werk „Take Care“ hat ein hohes kommerzielles Potenzial und sollte besonders in den UK sowie Deutschland besser in den Charts platziert sein als „Thank Me Later“ aus 2010. In Deutschland gab es für den Longplayer lediglich Platz 34 der Billboard CHarts. Diesmal, so könnte man meinen, ist das neue Album hauptsächlich für den europäischen Markt produziert worden.

Bisher wurde aus dieser Scheibe lediglich „Headlines“ ausgekoppelt, welches im Style in die Lil Wayne Ecke gehen. Das größte, kommerzielle Potenzial in Europa sollte er mit den Tracks „Take Care“ und „We’ll Be Fine“ erreichen. In den USA und Kanada sollte das Album wohl wieder problemlos die Spitzenplatzierung
erreichen.

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